Vom Nebel in die Sonne - auf der Dürren Wand (15.10)
Route: Gasthof Hornung (Börsenwirt) - Schweighof - Plattenberg/Gauermannhütte - Katharinenschlag - Blättertal - Kaisereben - Ascher
Anfahrt: Südautobahn - Ausfahrt Wiener Neustadt Nord - Piesting - Waldegg - nach Oed - Abzweigung nach links Richtung Miesenbach.
(Öffentlich mit Bahn und Bus ab Pernitz zum Gasthof Hornung- leider umständlich und ungünstige Fahrtzeiten)
Karte: Wanderatlas Wiener Hausberge
Verpflegung: Gauermannhütte (von Ostern bis Allerheiligen am Wochenende bewirtschaftet)
Steigung: 600 Hm
Gehzeit: 5 Stunden
Sehr nebelig ist es heute - mal schauen, wann er aufreisst. Ein Stück gehen wir auf der Straße dann biegt gleich der Weg nach links (richtung Wasssefall) ein. Diesen gehen wir gerade hinauf, bis wir wieder zur Straße kommen, die uns langsam in almiges Gelände führt. Einige Kühe schauen uns erwartungsvoll an; manche haben nur ein Horn.

Die Straße windet sich im Nebel zum Schweighof und von dort geht es noch ein Stück gerade weiter - bis wir zum Grat kommen. Ab hier geht es bergauf - und auf einmal lichten sich die Nebel und die Sonne kommt durch während unter uns eine dicke Wolkendecke liegt.

Immer bergauf bis zum Gipfel - wo wir bei warmen Sonnenschein im T-Shirt sitzen und eine traumhaften Ausblick auf die weiterführende Route und den Schneeberg haben. Unter uns noch immer Nebel.

Die Gauermannhütte ist ein echtes Erlebnis. Diese Hütte wird vom österreichischen Touristenklub (ÖTK) (Bitte zur Gauermannhütte durchklicken) auf ehrenamtlicher Basis geführt. Jedes Wochenende kommt eine Gruppe rauf, um hungrige Wandernde zu verköstigen. Heute handelt es sich um zwei Männer und zwei Frauen, ich glaube keineR unter 80, und alle mit einem Hörgerät im Ohr. Die Frauen stehen in der Küche und richten deftige und wohlschmeckende Hausmannkost her und die Männer kellnern.

Selbstbedienung ist nicht erwünscht. Die Herren lassen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, und wenn es rund um sie herum brummt und wurdelt. Eine deftige Essensauswahl (bei mir wieder einmal ein sehr feiner Schweinsbraten) und sehr günstige Preise, dazu die wunderbare Lage mit der einzigartigen Bedienung machen die Hütte zu einem besonderem Erlebnis. Oder wie der Wirt sagt. "Wir sind ja eine Hütte und kein Restaurant, net woa". Aufs Zahlen müssen wir ca. 20 Mn warten, weil der Wirt bestimmt, wann bezahlt wird, und nicht die Gäste.
Frisch gestärkt setzen wir unsere Gratwanderung fort und gehen im buntem Herbstwald (ja, vorige Woche waren die Blätter noch grün, nun strahlen sie in verschiedensten Farben). Schöne Gräser gibt es hier. Unsere Mitwanderin meint es handelt sich um Ingenieursgras - dies weil es die einzige Grasart ist, die BOKU AbsolventInnen erkennen können ;-). Eine andere gefundene Interpetation
ist, dass dieses Knäuelgras von LandschaftsplanerInnen wahllos zur Behübschung eingesetzt wird. (Handelt es sich hier wirklich um das Gleiche ich weiss es nicht, hübsch ist es jedenfalls...).

Bei der nächsten Abzweigung geht es nach links und wir wandern jetzt durch den Wald runter - eigentlich schade den schönen Kamm zu verlassen. Unser Weg führt uns durch das Blättertal richtung Ascher. Die erste Abzweigung geht nach der Häusergruppe Ascher links, und kurze Zeit später - geht dann von der Forststrße wieder eine blaue Abzweigung nach links. Kurz vor der Kaisereben stehen wir auf einmal vor einem Kahlschlag. Einfach alle Bäume abgeschnitten - und die versperren uns den Weg... Also kraxeln wir den Hang entlang Baum über Baum - und kommen zur schönen Marienebene wo wir uns noch mit Obst und Müsliriegel stärken. Danach geht der Weg noch kurz einen Bergrücken rauf - und dann geht es nur mehr runter, abwechselnd auf Forststraßen und Wegen bis wir nach Ascher kommen
Da wir nur mit einem Auto unterwegs stoppen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück - was problemlos geht. Zum Abschluss gibt es noch einen Kaffee im Börsenhof (früher Gasthof Hornung). Bei einem Kaffee bewundern wir die vielen Anspielungen auf Börsen und Aktienmärkte (z.B. Reproduktionen von Aktien und Kursen an den Wänden). Auf Nachfrage erfahren wir, dass nach dem Umbau in den frühen 90ern geplant war, vor allem Aktien- und Börsenseminare zu aquirieren. Das hat aber nicht im gewünschten Ausmaß geklappt. Nun werden die üblichen Persönlichkeits-, Verkaufs- und Esoterikseminare angeboten. Besonders entzückend finde ich die Bildsprache auf der Tafel vor dem Gasthaus.

Frisch gestärkt fahren wir dann sehr zufrieden nach Wien zurück
Anfahrt: Südautobahn - Ausfahrt Wiener Neustadt Nord - Piesting - Waldegg - nach Oed - Abzweigung nach links Richtung Miesenbach.
(Öffentlich mit Bahn und Bus ab Pernitz zum Gasthof Hornung- leider umständlich und ungünstige Fahrtzeiten)
Karte: Wanderatlas Wiener Hausberge
Verpflegung: Gauermannhütte (von Ostern bis Allerheiligen am Wochenende bewirtschaftet)
Steigung: 600 Hm
Gehzeit: 5 Stunden
Sehr nebelig ist es heute - mal schauen, wann er aufreisst. Ein Stück gehen wir auf der Straße dann biegt gleich der Weg nach links (richtung Wasssefall) ein. Diesen gehen wir gerade hinauf, bis wir wieder zur Straße kommen, die uns langsam in almiges Gelände führt. Einige Kühe schauen uns erwartungsvoll an; manche haben nur ein Horn.

Die Straße windet sich im Nebel zum Schweighof und von dort geht es noch ein Stück gerade weiter - bis wir zum Grat kommen. Ab hier geht es bergauf - und auf einmal lichten sich die Nebel und die Sonne kommt durch während unter uns eine dicke Wolkendecke liegt.

Immer bergauf bis zum Gipfel - wo wir bei warmen Sonnenschein im T-Shirt sitzen und eine traumhaften Ausblick auf die weiterführende Route und den Schneeberg haben. Unter uns noch immer Nebel.

Die Gauermannhütte ist ein echtes Erlebnis. Diese Hütte wird vom österreichischen Touristenklub (ÖTK) (Bitte zur Gauermannhütte durchklicken) auf ehrenamtlicher Basis geführt. Jedes Wochenende kommt eine Gruppe rauf, um hungrige Wandernde zu verköstigen. Heute handelt es sich um zwei Männer und zwei Frauen, ich glaube keineR unter 80, und alle mit einem Hörgerät im Ohr. Die Frauen stehen in der Küche und richten deftige und wohlschmeckende Hausmannkost her und die Männer kellnern.

Selbstbedienung ist nicht erwünscht. Die Herren lassen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, und wenn es rund um sie herum brummt und wurdelt. Eine deftige Essensauswahl (bei mir wieder einmal ein sehr feiner Schweinsbraten) und sehr günstige Preise, dazu die wunderbare Lage mit der einzigartigen Bedienung machen die Hütte zu einem besonderem Erlebnis. Oder wie der Wirt sagt. "Wir sind ja eine Hütte und kein Restaurant, net woa". Aufs Zahlen müssen wir ca. 20 Mn warten, weil der Wirt bestimmt, wann bezahlt wird, und nicht die Gäste.
Frisch gestärkt setzen wir unsere Gratwanderung fort und gehen im buntem Herbstwald (ja, vorige Woche waren die Blätter noch grün, nun strahlen sie in verschiedensten Farben). Schöne Gräser gibt es hier. Unsere Mitwanderin meint es handelt sich um Ingenieursgras - dies weil es die einzige Grasart ist, die BOKU AbsolventInnen erkennen können ;-). Eine andere gefundene Interpetation
ist, dass dieses Knäuelgras von LandschaftsplanerInnen wahllos zur Behübschung eingesetzt wird. (Handelt es sich hier wirklich um das Gleiche ich weiss es nicht, hübsch ist es jedenfalls...).

Bei der nächsten Abzweigung geht es nach links und wir wandern jetzt durch den Wald runter - eigentlich schade den schönen Kamm zu verlassen. Unser Weg führt uns durch das Blättertal richtung Ascher. Die erste Abzweigung geht nach der Häusergruppe Ascher links, und kurze Zeit später - geht dann von der Forststrße wieder eine blaue Abzweigung nach links. Kurz vor der Kaisereben stehen wir auf einmal vor einem Kahlschlag. Einfach alle Bäume abgeschnitten - und die versperren uns den Weg... Also kraxeln wir den Hang entlang Baum über Baum - und kommen zur schönen Marienebene wo wir uns noch mit Obst und Müsliriegel stärken. Danach geht der Weg noch kurz einen Bergrücken rauf - und dann geht es nur mehr runter, abwechselnd auf Forststraßen und Wegen bis wir nach Ascher kommen
Da wir nur mit einem Auto unterwegs stoppen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück - was problemlos geht. Zum Abschluss gibt es noch einen Kaffee im Börsenhof (früher Gasthof Hornung). Bei einem Kaffee bewundern wir die vielen Anspielungen auf Börsen und Aktienmärkte (z.B. Reproduktionen von Aktien und Kursen an den Wänden). Auf Nachfrage erfahren wir, dass nach dem Umbau in den frühen 90ern geplant war, vor allem Aktien- und Börsenseminare zu aquirieren. Das hat aber nicht im gewünschten Ausmaß geklappt. Nun werden die üblichen Persönlichkeits-, Verkaufs- und Esoterikseminare angeboten. Besonders entzückend finde ich die Bildsprache auf der Tafel vor dem Gasthaus.

Frisch gestärkt fahren wir dann sehr zufrieden nach Wien zurück
silmanja - 17. Okt, 21:18