Musik

Montag, 28. April 2008

En cloque

Für die Fee und alle die eine schwangere Freundin haben. In diesem rührenden Lied erzählt der Sänger von seiner schwangeren Frau, von ihren Eigenheiten, wie es ihm damit geht, wie er sie liebt und kommt zu dem Schluss, dass - selbst wenn er schwul wie ein Seehund (?!) wäre, er leider nicht schwanger werden könne - schnüff

Renaud - En cloque



Elle a mis sur l' mur
Au dessus du berceau
Une photo d'Arthur
Rimbaud

Avec ses cheveux en brosse
Elle trouve qu'il est beau
Dans la chambre du gosse
Bravo

Déjà les p'tits anges
Sur le papier peint
J' trouvais ça étrange
J' dis rien

Elle me font marrer
Ses idées loufoques
Depuis qu'elle est
En cloque

Elle s' réveille la nuit
Veut bouffer des fraises
Elle a des envies
Balaises

Moi, j' suis aux p'tits soins
J' me défonces en huit
Pour qu'elle manque de rien
Ma p'tite

C'est comme si j' pissais
Dans un violoncelle
Comme si j'existais
Plus pour elle

Je m' retrouve planté
Tout seul dans mon froc
Depuis qu'elle est
En cloque

Le soir elle tricote
En buvant d' la verveine
Moi j' démêle ses pelotes
De laine

Elle use les miroirs
A s' regarder dedans
A s' trouver bizarre
Tout le temps

J' lui dit qu'elle est belle
Comme un fruit trop mûr
Elle croit qu' je m' fous d'elle
C'est sûr

Faut bien dire s' qu'y est
Moi aussi j' débloque
Depuis qu'elle est
En cloque

Faut qu' j' retire mes grolles
Quand j' rentre dans la chambre
Du p'tit rossignol
Qu'elle couve

C'est qu' son p'tit bonhomme
Qu'arrive en Décembre
Elle le protège comme
Une louve

Même le chat pépère
Elle en dit du mal
Sous prétexte qu'il perd
Ses poils

Elle veut plus l' voir traîner
Autour du paddock
Depuis qu'elle est
En cloque

Quand j' promène mes mains
D' l'autre côté d' son dos
J' sens comme des coups de poings
Ça bouge

J' lui dis "t'es un jardin"
"Une fleur, un ruisseau"
Alors elle devient
Toute rouge

Parfois c' qu'y m' désole
C' qu'y me fait du chagrin
Quand j' regarde son ventre
Puis l' mien

C'est qu' même si j' devenais
Pédé comme un phoque
Moi j' serai jamais
En cloque

© MINO MUSIC
Lyrics provided by Gracenote

Sonntag, 20. April 2008

Wenn der Sommer...

Da gibt es ein Lied, welches mich in den letzten verregneten Wochen immer wieder ein bisschen tröstend durch den Kopf gegangen ist. Heute scheint die Sonne nun so schön, wie schon lange nicht mehr. Und da passt es gleich viel besser.

Konstantin Wecker - Wenn der Sommer nicht mehr weit ist..




Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
und der Himmel violett,
weiß ich, daß das meine Zeit ist,
weil die Welt dann wieder breit ist,
satt und ungeheuer fett.

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
und die Luft nach Erde schmeckt,
ist´s egal, ob man gescheit ist,
wichtig ist, daß man bereit ist
und sein Fleisch nicht mehr versteckt.

Und dann will ich, was ich tun will, endlich tun.
An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.
Nur man darf nicht träge sein und darf nicht ruhn,
denn Genießen war noch nie ein leichtes Spiel.

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
und der Himmel ein Opal,
weiß ich, daß das meine Zeit ist,
weil die Welt dann wie ein Weib ist,
und die Lust schmeckt nicht mehr schal.

Wenn mein Ende nicht mehr weit ist,
ist der Anfang schon gemacht.
Weil´s dann keine Kleinigkeit ist,
ob die Zeit vertane Zeit ist,
die man mit sich zugebracht.

Und dann will ich, was zu tun ist, endlich tun.
An Genuß bekommt man nämlich nie zuviel.
Nur man darf nicht träge sein und darf nicht ruhn,
denn Genießen war noch nie ein leichtes Spiel.

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
und der Himmel violett,
weiß ich, daß das meine Zeit ist,
weil die Welt dann wieder breit ist,
satt und ungeheuer fett.

Freitag, 15. Februar 2008

Aufmunterung

Komisch - die letzten Tage bin ich einfach nur müde. Ich könnt schlafen und schlafen, und trotzdem werde ich in der Früh nicht munter. Ich glaub das Wochenende verbleibe ich auf der Couch. Zum aufmuntern dazwischen gibt es hübsche Musik, die ich beim FM4 hören entdeckt habe. Ach ja: FM4 hat übrigens einen Trackservice - da kann man die Musik der letzten vier Tage nachvollziehen. Wenn ich das nächste Mal eine super Nummer höre, muss ich mir nur mehr merken, zu welcher Uhrzeit, diese gespielt worden ist, und schon weiss, um welches Lied es sich handelt.

Nun aber endgültig zur Musi: Bishop Allen: CLICK CLICK CLICK usw.
(Der Song ist anscheinend auch für eine Kamerawerbung verwendet worden, was zum Glück an mir vorbeigegangen ist). Die Nummer kann man übrigens auch hier downloaden.



I had ducked out of the rain
Into Maria's wedding day
And I sat there with her friends
And with her family
And I was happy

I wasn't someone they'd invite
Because I didn't know the groom
Or know the bride
But when I stood next to her brother
For the photograph
He was laughing

Take another picture with your click, click, click, click camera

Sure, I've got pictures of my own
Of the people and the places that I've known
Here's one: I'm carrying your suitcase
Outside of Alphabet City

But in someone else's life
Where Maria is a wife
I'm on the mantle in the corner of the photograph
Smiling pretty

Take another picture with your click, click, click, click camera

Are you tired of where you've gone?
And you think you might belong
In a moment when you step out of the rain?
And you've ended up in someone else's frame?
And they're memory now is never quite the same
And they never even thought to ask your name

Take another picture with your click, click, click, click camera

Mittwoch, 13. Februar 2008

Protestlieder

Manche sitzen nie vor dem Fernseher und sind dann sehr erstaunt, was sich da mittlerweile so alles findet. Bei mir hingegen läuft der Fernseher ziemlich oft - auch im Hintergrund. Da war es gestern schon die Ausnahme, als ich den ganzen Abend vorm Radio verbrachte und den Protestsongcontest zu hören. Ist man gar nicht mehr gewöhnt Liveübertragungen im Radio, wo dann der Moderator den Zuhörern zuhause erklärt, was sie gerade nicht sehen können. Und wenn beim Protestsongcontest die Bühne von einer Protestgruppe gestürmt wird, dann gehen natürlich alle professionell damit um, lassen die Leutchen singen und dann geht wieder alles weiter nach Plan.

Wirklich hörenswert - der Gewinner Rupert´s Jazzconstruction. Hier gibt es alle Songs zu hören, und auch ein Video vom Gewinnersong.

Sehr nett auch die Bluesbrauser - die sogar schon ein kleines Video zu ihrem Lied produziert haben:



Und trotzdem: Was hat mich berührt? Der Wiener Arbeitergesangsverein - mit "Brüder zur Sonne zur Freiheit" und "Die Arbeiter von Wien". Eigenartig wie die Jugenderinnerungen zurückkommen.....

Montag, 14. Januar 2008

Roland Koch, der wilde Hesse

Bei Versuch4 geklaut. Wenn man so etwas kann, ist es natürlich eine blendende Reaktion auf dumpfen Populismus. Und mir tut es ziemlich gut...

Sonntag, 13. Januar 2008

Joe Strummer - The future is unwritten

Wieder einmal einer dieser Musikfilme die mich berühren - Joe Strummer - the future is unwritten, zeichnet das Leben des Leadsingers der Clash nach.

Ein Kind aus gutem Hause, erkennt dass die Hippiezeit zu Ende ist, und schliesst sich einer Punk Band an. Die Musik ist rotzig, gleichzeitig melodisch und erreicht damit die Massen - und auch mich.

Billy Bragg schreibt in seinem schönen Buch: A progressive patriot folgendes zum Aufkommen der Clash:

It took the Clash to show me the way. Conformity won´t get you noticed, punk - confrontation is the quickest way to get people´s attention. You are not pretty? So what? Show the world you don´t care by putting a safety pin through your cheek, to make yourself even more unsightly. Can´t sing? Who cares? It´s what you are singing about that matters.Don´t understand the working of the music industry? Well don´t worry, we are going to turn that world upside down. And, hey, don´t wait for someone to come along and do it all for you. Do it yourself.

Und da ich mich bei den vielen guten Songs einfach nicht entscheiden kann, hier eine kleine Auswahl (vor dem Anhören, Lautsprecher unbedingt auf Anschlag stellen!)

London calling -


Safe European Home


Should I stay or should I go


Bankrobber


Rudi can´t fail

Mittwoch, 28. November 2007

Dialektlied

Der Verdienst gebührt ja Acqua - die mir dieses wunderschöne Lied in die Kommentare geschummelt hat - dort ist es wirklich nicht gut aufgehoben, deswegen hole ich es hier mal ans Tageslicht -

Es heisst also Scharlachrot und wird von Büne Huber interpretiert. Unter dem Berndeutschen Text gibt es dann den Versuch einer Wienerischen Fassung (hier noch einmal ein Danke an Acqua, die mir beim Übersetzen geholfen hat). Wer immer noch nichts versteht, möge sich vertrauensvoll an eine von uns beiden wenden - wir kennen uns jetzt aus mit dem Text. Mein erster Versuch einer Übersetzung aus dem Berndütschen ist übrigens über ein Jahr alt und ist hier zu finden.



Berndütsch

die isch ja filmryf
die szene i dere frytignacht
dr mond isch es wysses runds loch
& luegt glych zur wösch uus win I
hie bin I lang
viu z lang allei gsi
& ha fläsche ghöut
schtunge zeut i däm viu z grosse bett
& ha gseh
wie sech d wäut wacker dräit
...nume nid um mi...
& jitz bisch du cho
grad jitz
won I’s nümm hätti dänkt
& luegsch dry
wie wenn’s öppis schön z gwinne gäb
für di & für mi
im schlimmschte fall nume e nacht
I boue mir myni tröim uuf rund um di
& male se scharlachrot a
I brönne mir di name z mitts i mys härz
chönnt schwöre dass I ewig blybe we üs nüt
drzwüsche chunnt


Wienerisch

Die is jo fümreif
die szenerie in dera freitognocht
Da Mond is a waasses runds Loch
Und schaut genauso aus da Wäsch wiar i
I woar laung, vü z´lang alla
und hob in floschn g´stiert
Stunden zöht in dem vüü z´großen Bett
und hob g´sehn
Wie die wöt sie gscheit draht
nur ned um mi
Und jetzt bist du kumman
Grod jetzt
Wo i´s nimma docht hob
Und schaust drein
Ois obs wos scheens zum gwinnen gab
Fia di und fia mi
Im schlimmsten Foi nur a nocht
I bau ma meine traam rund uma di auf
Und moi se schoarlachrot au
I brenn ma dein nomen, mitten in´s herz
kunnt schweren, doss i ewig bleib, waunn uns nix
dazwischen kummt

Samstag, 21. Juli 2007

Edith Piaf - La Mome

105924-105928-1-la_vie_en_rose_iiPuh, das war gestern wieder einmal ein Film, der mich noch nach dem Kino beschäftigt hat. Die Geschichte der großen kleinen Edith Piaf, zusammengepackt in einem zweistündigen Film. Die Geschichte eines Straßenmädchens, das aufgrund ihrer Stimme und Ausstrahlung in den dreißiger Jahren in Paris, und später auch in den USA zum Star wird. Gleichzeitig ist es die Geschichte einer Frau, die immer wieder diejenigen verliert, die sie liebt. Und genauso gleichzeitig wird hier die Geschichte einer Frau erzählt (und das konnte ich im Netz nirgends nachgewiesen finden), die mit einem unglaublich kindlichen Gemüt, trotzig, zornig und herrisch ihre Umgebung belustigt und tyrannisiert.


Belegt ist jedoch ihre Drogensucht, die sie zwar bekämpft aber doch wieder aufnimmt, auch da sie von Rheumatismus geplagt weitersingen muss, obwohl sie eigentlich nicht mehr kann. Sehr berührend die Szene, wie ihr vom Komponisten "Non, je ne regrette rien" vorgespielt wird, und sie aufgrund des Liedes beschließt doch wieder singen zu müssen. E si non e vero, e molto ben trovato. Der Film endet mit dem Lied, das gerne auch als Bilanz ihres Lebens dargestellt wird - *schnüff*




Non je ne regrette rien -Lyrics

Non ! Rien de rien...
Non ! Je ne regrette rien
Ni le bien qu'on m'a fait
Ni le mal, tout a m'est bien gal !
Non ! Rien de rien...
Non ! Je ne regrette rien
J'ai payé, balayé, oublié
Je me fous du passé !

Avec mes souvenirs
J'ai allumé le feu
Mes chagrins, mes plaisirs
Je n'ai plus besoin d'eux !
Balayés mes amours
Et tous leurs trémolos
Balays pour toujours
Je repars á zéro...

Non ! Rien de rien...
Non ! Je ne regrette rien
Ni le bien qu'on m'a fait
Ni le mal, tout a m'est bien gal !
Non ! Rien de rien...
Non ! Je ne regrette rien...
Car ma vie, car mes joies
Aujourd'hui, ca commence avec toi !

Montag, 18. Juni 2007

Grey´s Anatomy - Musikalisch

Mir geht´s gerade wie Sternenstaub - auch ich zittere gerade bei einer besonders schönen Grey´s Anatomy Folge mit. Besonders schön finde ich heute die Musik. Ist mir früher nie so augefallen, vielleicht liegt es aber auch daran, dass gleich zu Beginn der Folge, das von mir so geliebte und hier schon einmal vorgestellte Lied Fidelity von Regina Spektor gespielt wird.

Eine kurze Recherche im Netz zeigt, dass diese Serie bekannt für ihre gute Musik ist. Interessant auch, dass sehr viele der Serientitel offensichtlich Songtitel sind - das erkennt man ja in der deutschen Übersetzung gar nicht. In Zukunft werde ich also, auch mehr auf die Musik hören, wenn ich wieder einmal eine Folge schaue.

Hier gibt es noch das besonders schöne Abschlusslied von heute:
The slip - Life in Disguise





Well the world is only a stage
And I'm just a man
With a sound caught in his throat
And a pick in his hand
But when the song comes tumbling out you understand
There's no great demand

Well it's there under your breath, behind your eyes
And you don't have to say nothing cause I realize
That everything somehow in someway eventually dies
It's life in disguise

It's your room and your board and your fireside
It's a shell that's been washed by a million tides
And if you're there you can see just how bright it shines

When there's nobody left in your heart, left in your head
When the whole world has packed up in shadows and left you for dead
When you can't fake a smile and you just can't get out of your bed
When the people you led turn to you looking so hungry and bare
And you were the one that had brought them there
And all you can do is just stare at your hands and whisper my name


Life In Disguise Lyrics

Mittwoch, 9. Mai 2007

Bob Dylan - Long Way Home

Noch ganz aufgewühlt bin ich - gerade aus dem Kino zurückgekehrt - doch (ehrlich gesagt), wenn ich gewusst hätte dass dieser Film 3h20 Minuten dauert und ich somit von der Einführung über den Film und die Pause über vier Stunden im Kino sitzen würde - ich weiss nicht, ob ich mir das angetan hätte.

Aber es hat sich gelohnt. Erzählt wird die überaus spannende Geschichte eines jungen und hungrigen Musikers der aus der Provinz nach New York kommt - auf den Spuren von Folksängern (insbesondere Woody Guthrie und Pete Seeger) wandelt und dann eine erste Platte aufnimmt, aber noch ohne einem einzigen selbstkomponierten Lied. Danach fängt er an zu texten und zu komponieren. Eine Aufzählung seiner Hits (oder seiner Lieder von anderen vertont) würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Dieser Mann hatte eine unglaubliche Produktivität und ein Gespür nicht nur für grandiose Melodien sondern auch ganz besonders für schöne sehr poetische Texte die den Nerv seiner Zeit trafen. Oder wie es einer der Interviewpartner im Film ausgedrück hat - wenn es ein kollektives Unterbewusstsein in den USA gibt, dann hat Bob Dylan den Schlüssel dazu gefunden.

Die Riege der linken Folksänger nimmt ihn auf und macht ihn zum Star (insbesonder Joan Baez, die mit ihm tourt). Er ist ein Protestsänger und er ist keiner. Er hat was zu sagen, aber er will sich vor keinen Karren spannen lassen. Er ist auf der Seite der "Unterdrückten" aber er engagiert sich nicht politisch. Ein musikalischer Wechsel bahnt sich an, als er anfängt mit einer Band zu spielen und von akkustischen auf elektrische Begleitung wechselt. Dies löst sowohl bei seinen Folkmusikkollegen als auch bei seinem Publikum ziemliche Irritationen aus. Der Film endet mit der berüchtigten Europatournee 1966 die von Buhkonzerten begleitet wird. Danach nur noch ein Hinweis auf den Motorradunfall und den Rückzug ins Privatleben. Die gesamte Biografie kann hier nachgelesen werden.

Der Film ist eine Entdeckungsreise durch musikalische Welten mit ganz viel schöner Musik. Neben dem Hauptdarsteller auch Woody Guthry, Pete Seeger, Joan Baez, Odetta und Jonny Cash, um nur einige wenige zu nennen. Die alten Aufnahmen werden durch ein langes Interview mit Bob Dylan selber und vielen weiteren Weggefährten begleitet. Gezeigt wird auch das Umfeld - einerseits die Entwicklung der Musik, andererseits auch des politischen Umfeldes und der Bürgerrechtsbewegung.
Ein Genuss, der eigentlich auch noch länger hätte dauern können, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.

Und wieder kommt bei mir ein bisschen der Neid auf (den ich schon vor 20 Jahren hatte, als ich die Musik entdeckte) nicht in dieser Zeit des Aufbruchs und der gefühlten Freiheit zu leben.

An dieser Stelle möchte ich meinem Vater danken, der mir soviel schöne Musik nähergebracht hat, weniger von Bod Dylan als vielmehr von Jonny Cash, Joan Baez und Pete Seeger.

Zum Abschluss gibt es einer meiner Lieblingsnummern,ganz altmodisch akkustisch - die guten aktuellen Versionen dieser Nummer gibt es anscheinend leider nicht auf Video.

Love Minus Zero



My love she speaks like silence,
Without ideals or violence,
She doesn't have to say she's faithful,
Yet she's true, like ice, like fire.
People carry roses,
Make promises by the hours,
My love she laughs like the flowers,
Valentines can't buy her.

In the dime stores and bus stations,
People talk of situations,
Read books, repeat quotations,
Draw conclusions on the wall.
Some speak of the future,
My love she speaks softly,
She knows there's no success like failure
And that failure's no success at all.

The cloak and dagger dangles,
Madams light the candles.
In ceremonies of the horsemen,
Even the pawn must hold a grudge.
Statues made of match sticks,
Crumble into one another,
My love winks, she does not bother,
She knows too much to argue or to judge.

The bridge at midnight trembles,
The country doctor rambles,
Bankers' nieces seek perfection,
Expecting all the gifts that wise men bring.
The wind howls like a hammer,
The night blows cold and rainy,
My love she's like some raven
At my window with a broken wing.

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