Unterwegs

Samstag, 8. März 2008

... Baba

In einer knappen Stunde werde ich abgeholt und dann gehts zum Flughafen - eine Woche Sonne, Meer, Wüste ... und Yoga... und besseres Wetter wie leicht zu erkennen ist - Bis bald und machts es gut...

Warum ich wegfahre

Freitag, 2. November 2007

... und tschüss

Ich verzupfe mich für die nächsten Tage nach London wo für das Wochende Schönwetter und 17 Grad vorhergesagt sind....

Dienstag bin ich wieder da...

Montag, 2. Juli 2007

Wenn schon nicht reisen...

Bei Treibgut entdecke ich das Geo Reisequiz - und bin von dessen Ergebnis positiv überrascht - das ist eigentlich ziemlich stimmig für so wenige Fragen -

Typ D

IHR GRÖSSTES GLÜCK UNTERWEGS:
TRÄUME LEBEN

Stress genug, deshalb darf es auf Reisen beschaulich zugehen. Das heißt aber keineswegs, dass Sie von morgens bis abends am Pool liegen oder sich nur auf der Strandmatte rekeln. Sie erhoffen sich Zeit für die Dinge, die in Ihrem Leben sonst zu kurz kommen. Ihre verborgenen Wünsche und Sehnsüchte warten darauf, auf Reisen ausgelebt zu werden. Sie wissen selbst am besten, wovon Sie träumen. Vielleicht einmal die geheimnisvollen Tempelanlagen von Angkor zu besichtigen. Oder im Herbst in Tirol zu wandern. Was auch immer, entscheidend ist, dass Sie es mit Muße tun, ohne dass Sie jemand drängt. Denn nur dann können Sie sich selbst spüren, einen tieferen Sinn entdecken, das Glück wirklich genießen.
Glückstipps für Ihre nächste Reise: Für Sie ist besonders wichtig, dass Sie mit Ihren Mitreisenden auf einer Wellenlänge schwingen. Nichts törnt Sie mehr ab, als wenn jemand mitten in einem stimmungsvollen Moment quengelt: "Können wir jetzt endlich gehen?" Oder kein Gespür für besondere Situationen entwickelt.
Ihnen gibt es besonders viel, wenn Sie auch auf Reisen einen Sinn in dem erkennen, was Sie tun. Es macht Sie glücklich, sich zu engagieren. Je nach persönlichen Vorlieben könnten Sie eine soziale Aufgabe übernehmen, im Naturschutz oder bei wissenschaftlichen Projekten mithelfen.
Suchen Sie sich eine Aufgabe aus, die zu Ihrem Hobby oder Ihren Interessen passt. Es erfüllt Sie mit Glück, dass Sie auf diese Weise ein Land besser kennenlernen als der Pauschaltourist.

Freitag, 18. Mai 2007

Vertrautes und Neues

Als ich vor zwei Tagen in Wien angekommen bin, taumelte ich ein bisschen traumhapert durch den Westbahnhof. Natürlich ich kenne hier alles in und auswendig und doch ist es keine Fahrt nach Hause, sondern in einen kleinen Zwischenurlaub. Und ich kann mir auf einmal ein bisschen vorstellen, wie sich kleine Landeier nach der Fahrt in die große Stadt fühlen. So viele Menschen, so hektisch, so bös schauen die Menschen in der U-Bahn und dazwischen soviele Grufties.... (ob da ein Konzert in der Szene war, die U3 war nämlich wirklich voll damit....).

Ich kenne mich aus, und bin trotzdem nicht zu Hause. Ich treffe ganz viele liebe Menschen und eine andere Art von Heimatgefühl taucht auf - die soziale Heimat. Schön ist, nach den ruhigen Wochen auf einmal soviele Eindrücke und soviele Impulse zu bekommen. Ich sprudel wieder ein bisschen vor mich hin. Und doch bin ich auch froh morgen wieder nach Hause zu fahren, und am Sonntag Ruhe und Zeit für mich zu haben.

Und ich merke warum ich so gerne unterwegs bin, so gerne reise - da hole ich mir so viele Eindrücke, Impulse, Beobachtungen, eine Schärfung der Wahrnehmung und des Blickes - eine Art Sensibilisierung für die Umwelt, die auf Reisen wieder stärker eingeschaltet wird - Und: auch wenn die Reise zu etwas Vertrautem führt, bricht sie doch mit aktuellen Routinen, und mein Gehirn stellt einen höheren Gang ein.

So und bevor ich hier noch weiter herumphilosophiere mach ich mich jetzt aus dem rein männlichen türkischsprechendem Internetcafe auf zu meinen Eltern und meiner Schwester - nachdem ich heute schon drei Treffen mit lieben Freundinnen hatte......

Sonntag, 4. März 2007

Bahnverwirrungen

Vorbemerkung 1: Obwohl Bahnfahrkarten am Automaten billiger zu kaufen sind, ist es der österreichischen Bundesbahn bis heute nicht gelungen, Fahrkarten für Fahrten ins Ausland über Automaten abzuwickeln.
Vorbemerkung 2: Es gibt Bahnhöfe in Wien (in meinem Fall Spittelau), von wo zwar Züge ins Ausland fahren, welche aber keinen Vorverkaufsschalter haben, sondern nur Automaten.

Da stand ich nun, ca. 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges und wusste nicht, wie ich zu einer Fahrkarte kommen sollte. Zielloses Herumtippen am Automaten brachte aber eine Erkenntnis. Es gibt eine Euregio Fahrkarte von Wien nach Budweis und retour zu einem lächerlich billigen Preis. Obwohl ich den Preis kaum glauben konnte, kaufte ich in Ermangelung von Alternativen die Fahrkarte. Meine Kollegin hatte brav am Westbahnhof am Schalter eine Karte gekauft und musste den doppelten Preis bezahlen - kein Beamter machte sie auf die Aktion aufmerksam. Der Schaffner klärte uns dann auf, dass diese lächerlich billige Fahrkarte nur genau vier Tage gültig ist, und dass sie nur in bestimmten direkten Zügen verwendet werden darf. Zum Glück sass ich also im richtigen Zug!

Wer übrigens Lust auf leere Züge hat ist mit der Strecke Wien-Budweis gut beraten.

Dienstag, 6. Februar 2007

Notizen aus dem Liegewagen

Ich fahre wirklich gerne im Liegewagen - man schläft gar nicht so schlecht und lernt oft interessante Leute kennen - insbesondere im Viererabteil, wo keine vollständige Sardinendosenatmosphäre aufkommt (wie im Sechserabteil) und abendliche Gespräche noch möglich sind.

Leider werden die Liegewägen, durch eine Vielzahl an kleinen Veränderungen immer unattraktiver. Dies konnte ich in den letzten Jahren mitverfolgen - und beruht meiner Meinung nach vor allem auf der Ausgliederung der Liegewägen vom normalen Betrieb der ÖBB (Österreichische Bundesbahn) auf private Unternehmen. Besonders geärgert habe ich mich immer im Zug nach Zürich, wo man in aller Herrgottsfrühe (gegen 6h) die Bettwäsche schon eine halbe Stunde vor Zugankunft ageben musste. Letzte Woche gabe es für mich wieder eine skandalöse Neuerung: Kein günstiges österreichisches in Halbliterflaschen abgefülltes Bier als Schlummertrunk (und ein solcher ist im Liegewagen wirklich sehr empfehlenswert für einen besseren Schlaf) sonder in kleines 0,3 Liter Fläschen, zum naehzu selben Preis wie die große Flasche - Skandal ;-). Wir haben dann trotzdem gut geschlafen - und zum Glück gibt es einen Frühstücksgutschein für das Bahnhofsrestaurant - da der Zug ja schon um 6h in Hannover ankommt.

Beim Zurückfahren hingegen ein Erlebnis der anderen Art: Um 5h in der Früh taucht ein bayrischer Zöllner mit der Taschenlampe in der Hand auf, und will unsere Ausweise sehen. Kein lautes hereintreten mit zwei Personen, kein grelles Licht andrehen. Nur ein kleiner Mann, der unsere Ausweise sehen will, und wir glauben ihm zuerst nicht, weil wir es nicht mehr gewöhnt sind, bei Fahrten zwischen Österreich und Deutschland unsere Ausweise herzeigen zu müssen. Ja, es gebe eben stichprobenartige Ausweiskontrollen an der Grenze, meint er, und dies sei eben nun so eine. Blöd nur, dass ich gerade dieses eine Mal meinen Ausweis nicht mithabe. Ich zeige ihm meine Bankkarte und meine Kreditkarte und der Herr ist zufrieden. Auch interessant - wer die richtige Staatsbürgerschaft hat, kommt so oder so ohne Ausweis über die Grenze.

Montag, 25. Dezember 2006

Schlaflos und erste Reisesplitter - Rückreise

Jetzt habe ich fast die ganze Nacht nicht schlafen können. Entweder vertrage ich keinen Kaffe am Abend mehr, oder die vier Stunden Schlaf untertags waren doch zu viel, oder ich bin es vom Fliegen schon so gewöhnt mir mehrere Filme hintereinander anzuschauen - wie ich es jetzt in der Nacht gemacht habe oder ich vermisse einfach das Zimmer mit Meerauschen und Sturm im Hintergrund.

Nun gut jetzt gibt es jedenfalls erste Reisesplitter von meiner Rückreise.
  • Kleines Glück 1: Im Bangkoker Flughafen gibt es im Food Bereich massenhaft Ketten mit diversen Kaffeevarianten. Ein Genuss nach zwei Wochen Kaffeeabstinenz einen großen Cappucino zu trinken, gemütlich auf einen Polstersessel knotzend (und noch dazu Kaffee aus thailändischen Anbau, ein von der UNO gefördertes Projekt zur Armuts- und Drogenbekämpfung - da zahl ich gerne auch einmal westliche Preise
  • Überhaupt der Flughafen von Bangkok ist ein Erlebnis - riesig und architektonisch ziemlich eindrücklich. Hier ein kleiner Eindruck:
Flughafen Bangkok
Am Flughafen von Bangkok sehe ich einige Russen die kein Wort Englisch können, weder schreiben noch lesen - nicht einmal die lateinische Schrift - und scheitern nahezu daran, das Ausreiseformular auszufüllen - ich bin baff.
  • Kleines Glück 2: Zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich den Himalya - in gebührender Entfernung, dafür nahezu auf Augenhöhe, das halbe Flugzeug hängt fasziniert am Fenster - kein Wunder:
Himalaja vom Flugzeug
  • Im Liegewagen von München nach Wien, ein zarte ungarische Frau mit einem genauso zarten Hündchen. Ich weiss nicht, wer von den Beiden mehr Angst. Das Hündchen bellt hin und wieder verängstig, die Frau hingegen jammert in erster Linie leise vor sich hin. Sie traut sich auch erst nach mehrmaligen Zureden von meiner Seite den Schaffner zu fragen, ob er ihr nicht das Bett unten richten könnet ( da wir eindeutig nur zu zweit im Abteil sind).
Insgesamt 30h Reisezeit, davon ca. 7h Schlaf - zuhause tunke ich dann einfach mal weg - und nun kann ich wieder nicht schlafen - nun gut ich habe noch zwei Tage Zeit um mich wieder einzurenken.

Welcome Back Silmanja.

Sonntag, 10. Dezember 2006

Vorübergehend geschlossen

kohchang

Montag, 4. Dezember 2006

Thüringen im Nebel

Drei Tage war ich auf Seminar, und selbst wenn ich mehr Zeit gehabt hätte - zum Sehen wäre nichts gewesen. Oberhof ist ein Höhenort in Thüringen und war das Wintersportzentrum der DDR. Wir waren in einem ehemaligen Pionierheim untergebracht, aber schon so perfekt umgebaut, dass überhaupt kein Ossicharme mehr vorhanden war. Gerade am letzten Tag sind wir bei 0 Grad kurz spazierengegangen.

Selbst bei dem dichten Nebel kann man erahnen, dass hier schifahrtechnisch (also alpine Schifahrt) nicht viel zu holen ist. Alles ziemlich flach. Für Biathlon, Schispringen und Rodeln ist hier jedoch ein Leistungszentrum.( Beim Essen sieht man dann auch immer "Männer in Strumpfhosen")
Schilift im Nebel

Leichte Multikulti Ansätze konnten wir dann auch noch finden. Ein Haus Saarland und dann auch noch ein Hinweis auf ein bulgarisches Restaurant ....

Saarland und bulgarische Küche in Thüringen

Viel hätte ich sehen könne, wenn ich gesehen hätte. Interessant für zukünftige Wandervorhaben - der Rennsteig - angeblich einer der schönsten deutschen Weitwanderwege

Notizen vom Zugfahren

  1. Ich lese ja immer nur schlechtes von der Deutschen Bahn, bei mir hat jedenfalls alles ausgezeichnet geklappt. Alle Züge pünktlich, immer einen Platz bekommen - wenn auch manchmal mit ein bisschen Suchen, aber was soll´s
  2. Langsam wird die Bahn zum Multi Media Center. In den ICE Zügen gibt es mittlerweile schon Musik über Kopfhörer zu hören und es gibt auch schon Strecken die Wireless tauglich sind.
  3. Bis nach Würzburg konnte ich das Ticket von Österreich aus noch lösen. Für die Regionalbahn musste ich die Karte dann später kaufen - was sie teuerer macht.
  4. Die Deutsche Bahn ist noch nicht fähig ausländische EC Karten als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Kreditkarte also nicht vergessen.
  5. Bahnfahren ist auch Gewohnheitssache. Während ich in österreichischen Zügen die Funktionen gut kenne, konnte ich die Steckdose im deutschen Zug, nur dank dem liebenswerten Schaffner finden.
  6. Freitag Nachmittag und Sonntag Nachmittag sind ganz schlechte Zeiten zum Zugfahren. Solche Menschenmengen, dass die Unterführung zwischen den Gleisen zu eng ist, dass die Schlange vor der Bahnsteigtreppe mindestens 10 Meter lang ist - das ist neu... und anstrengend...
  7. Vor einer Nacht im Schlafwagen empfiehlt sich immer noch mindestens ein Bier - dies erhöht die Schlafwahrscheinlichkeit ungemein - aber nicht vergessen vor dem Schlafengehen noch das Örtchen aufzusuchen - sonst nutzt alles nichts *zähneknirsch*
  8. Liegewägen varieren beträchtlich nach ihrer Herkunft. Letzte Nacht hatte ich das eher zweifelhafte Vergnügen eines ungarischen Liegewagens. Ein unfreundlicher Schaffner gekoppelt mit einer schiefen Liege - weil im Viererabteil einfach die mittlere auf die untere Liege gelegt wird. Komisch wenn ich in östlichen Ländern bin, dann stört mich der geringere Komfort gar nicht - ganz im Gegenteil gehört dann auch zur Atmosphäre. In einem Wagen zwischen Deutschland und Österreich, werde ich auf einmal zur zickigen Furie, weil der Komfort mir nicht genehm ist *älter werd*

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