Wandern

Donnerstag, 7. August 2008

Totes Gebirge

Route:
Tag 1: Almthalerhütte (mit einen Schlenker zu den schönen Ödseen) zur Welserhütte - zuerst eine Stunde in das Tal hinein, dann steil hoch zur Welserhütte) 3-4 Stunden.
Tag 2: Von der Welserhütte zur Pühringerhütte - nach einen kurzen Anstieg geht es stundenlang auf den ganz "toten" Teil des Plateaus dahin - 5-6 Stunden.
Tag 3: Von der Pühringerhütte über den steilen Sepp-Huber Steig wieder zurück ins Almtal.

Zu- und Abfahrt: Über Wels mit dem Zug nach Grünau im Almtal (danach mit Taxi zum Ausgangspunkt)


Abgesehen von meinem Missgeschick mit meiner Tasche waren es drei herrliche Tage am Berg bei mittelprächtigen Wetter, das Gehen hat wieder mal so richtig Spass gemacht. Obwohl das Tote Gebirge gar nicht so hoch ist, geht man stundenlang durch Steinlandschaften, quasi ohne Pflanzen, dahin

Totes Gebirge 2

Totes Gebirge 1

Sonntag, 13. Juli 2008

Almlandschaften im Regen

Zwei Tage wandern im Regen - zwischen Sonnenschein, Regen und Gewittern. Von Golling über die Stahlhütte und den Königssee zum Obersee - und noch ein kleines Stückchen höher - bis uns der Regen unterbricht....

Gestartet sind wir am Freitag bei strahlender Sonne, von Golling um ins sehr malerische Bluntautal aufzusteigen. Zuerst geht es ein bisschen flach das Tal entlang, und dann im Wald stetig bergauf. Bei der ersten Alm fängt das Wetter an sich wild zusammen zu brauen. Die ersten Tropfen fallen und bevor wir anfangen können uns einen Unterschlupf zu suchen, gabelt uns der Bewirtschafter der Jochbergalm auf und bringt uns zur Alm. Dort verbringen wir einige sehr lauschige Stunden. Es regnet wie nur, die Blitze und der Donner sind sehr beeindruckend und laut - während wir auf der überdachten Veranda der Alm sitzen und Bier trinken.

Im Bluntautal (Obere Jochalm)

Auch nachdem die Sonne wieder scheint, bleiben wir noch länger auf der schönen Alm hängen, plaudern mit den vorhandenen Mountainbikern und den sehr netten Bewirtschaftern. Endlich raffen wir uns dann doch auf zum schön gelegenen Stahlhaus weiterzuwandern. Weil wir nach 19h kommen ist die Essensauswahl äußerst eingeschränkt, dafür ist das Doppelzimmer umso schöner und die Daunendecken mehr als kuschelig.

Am nächsten Tag scheinen alle unsere Pläne sprichwörtlich ins Wasser zu fallen. Nur Wolken überall und Regen. Wir beschließen Richtung Königssee abzusteigen. Flott geht es die Forststraße runter, und als wir endlich unten sind, ist das Wetter auf einmal wieder schön. Wir beschließen also mit dem Schiff über den Königsee zu fahren und auf die verwunschene Wasseralm von der anderen Seite aufzusteigen.

Der Königssee ist (und vor allem der dahinterliegende Obersee - siehe Foto) sind so schön und kitschig, dass man es fast nicht glaubt. Kein Wunder, dass sich hier die Menschenmassen tummeln.

Am Obersee beim Königssee

Wir wandern dem wunderschönen Obersee entlang und beginnen den schweißtreibenden Aufstieg. Gerade zu dem Zeitpunkt als der Klettersteig anfängt, geht der Regen auch schon wieder los. Wir beschließen umzukehren - die richtige Entscheidung - zehn Minuten später ist das Gewitter da und es regnet uns vollkommen ein.

Am Abend fahren wir dann einen Tag früher als geplant nach Salzburg - uns reicht es langsam mit dem Regen.

Fazit: Wunderbare Landschaft, schönes Gehen, ein ziemlicher Muskelkater, viele schöne Freundinnengespräche ... UND: ich muss unbedingt öfters wandern gehen .

Sonntag, 8. Juni 2008

Rund um den Mattsee

Ein Nachtrag zum vorigen Wochenende - nachdem ich dieses mich selbst bemitleidend und fussballschauend zuhause verbracht habe.

Der Mattsee - ein hübscher kleiner See - nichts Besonderes aber nett. Neben vielen kleinen Hütten, die den direkten Seezugang oftmals verwehren, gibt es dann noch sehr hübsche kleine Naturschutzgebiete mit ganz viel Schilf. Badestellen gibt es dafür keine - nur zwei öffentliche Bäder waren zu sehen. Einen schönen Gastgarten mit Seeblick konnten wir nur im Ort Mattsee selber finden - am Schluss der Umquerung, da waren wir dann trotz Kekse und Trockenfrüchte doch schon recht hungrig.

Rund um den Mattsee: ca. 3,5h reine Gehzeit, Weg ist markiert und zumeist nicht zu verfehlen.
Von Salzburg fährt stündlich ein direkter Bus


Am Mattsee

Am Mattsee

Sonntag, 6. Januar 2008

Pielachtaler Spaziergänge

Winter im Pielachtal

Es ist eine ausgesprochen schöne Kulturlandschaft das Pielachtal, oder auch Dirndltal wie sich sich gerne nennen. Am Fuße des Ötschers gelegen, bekannt für die Dirndln (vulgo Kornelkirschen) - eine wunderschöne Kulturlandschaft mit vielen alleinstehenden Höfen und Bäumen. Die Instandhaltung der Wege lässt leider manchmal zu wünschen übrig - und manchmal windet man sich auch durch Dornengestrüpp.

Unterkommen kann man im schönen Steinschalerhof (mit einem noch schöneren Frühstücksbuffet). Von Wien mit dem Zug in knappen zwei Stunden.

Und hier die Touren (alle von der Station Steinschal Tradigist, lokale Wanderkarte im Steinschalerhof erfragen)

1) Über den Edelbauer auf direkten gut markierten Weg auf das Geisbühel und zur Josef Franz Hütte der Naturfreunde (am Wochenende ehrenamtlich bewirtschaftet).ca 3,5 h hin und zurück.

2) Über St. Andrä und das Plespitztal nach Kirchberg. Nicht markiert: Bei der Straßengabelung im Talschluss ist die erste Straße rechts nehmen. Beim Bauernhaus geht der Weg über ein Gatter direkt in den Wald (nicht die Straße weitergehen). Dann das Feld nach oben überqueren, bevor es auf der Straße nach Kirchberg runter geht. In Kirchberg unbedingt die hübsche Kirche am Hügel anschauen. Zurück geht es auf der anderen Seite der Pielach entlang des Kardinal König Weges. Ca. 2h

3) Unmarkiert in den Leindlgraben zu einen sehr schönen allein gelegenen Hof. Dort den schönen Feldweg weiter, mit feinen Ausblicken auf den Gegenhang. Irgendwann verlieren wir uns im Dornengestrüpp und kehren im hohen Bogen zurück. PfadfinderInnen mit mehr Zeit sollten versuchen den Weg zum Frohnberg zu finden.

Winter im Pielachtal

Sonntag, 14. Oktober 2007

Auf den Gaisberghängen in der Sonne

Parsch - Judenberg - Steinwander - Aigen
Ca. 1,5h


Es ist kaum zu glauben: Auf den Gaisberg ist einmal eine Zahnradbahn gefahren. Allerdings nur bis 1928 - dann kam die Straße und die Bahn wurde abmontiert. Nun brausen also die Autos rauf, statt einer ruckelnden Zahnradbahn, und auch wenn anscheinend hin und wieder Stimmen laut werden, die Bahn aufgrund der Verkehrsüberlastung am Gaisberg doch wieder zu revitalisieren, erscheint dies doch eher unwahrscheinlich.

Dafür kann man auf der Strecke sehr gut den Berg hinaufwandern, zuerst im Wald, dann über schöne Wiesen mit guten Ausblicken auf die Stadt, die Festung und den Untersberg. Bei Judenberg gehe ich rechterhand ein Stücken auf der Gaisbergstraße und zweige dann die Straße nach unten wieder ab. Auch hier schöne Höfe und schöne Ausblicke an einem warmen, wenn auch leicht diesigen Herbsttag.

Bauernhaus am Gaisberg

Herbst am Gaisberg

Gemütlich auf der Straße geht es runter, dann ein wenig in den Wald und ich komme bei Schloss Aigen raus. Zehn Minuten später beim Bahnhof erwische ich direkt eine S-Bahn zurück, und komme gut ausgelüftet zuhause an

Sonntag, 5. August 2007

Ein perfekter Urlaubstag (2.8) - Saalachtaler Höhenweg

Nach einem köstlichen Frühstück geht es mit dem Taxi zur Asitzbahn. Die gehört zum Schigebiet Saalbach und hat sich in den letzten Jahren auch im Sommer ziemlich aufgerüstet. Nicht nur, dass es einen Mountainbikeparcours gibt, der alle Stückerln spielt, es gibt auch einen "Park der Sinne", viele Veranstaltungen, und wie ich mich in der ersten halben Stunde der Wanderung überzeugen konnte, auch einen Schneekanonensee mit Kneippbereich

Bergsee?

und Spielplätze auf den Gipfeln (wohl um die Kinderchen zum Weiterwandern zu motivieren).

Spielplatz am Berg

Der Berg wird auch im Sommer zum Erlebnis gemacht. Ein Trend der letzten Jahre, und seitdem fahren die Bergbahnen auch im Sommer häufiger.

Danach verlasse ich den nun erlebnisorientierten Berg und gehe den Saalachtaler Höhenweg. Leicht zu gehen, immer ein bisschen abwärts und immer am Grat entlang, geht es dahin. Das macht viel Spass und irgendwie werde ich immer schneller. Bis auf eine kurze Pause in der Mitte geht es knapp vier Stunden bei Sonnenschein so dahin.

Als ich dann beim Gasthof Biberg ankomme bin ich doch froh, und freue mich über ein Glas frische Milch und einen frischen Heidelbeerkuchen. Die Aussicht ist auch nicht ohne.

Aussicht mit Blume

Die letzten Kehren runter gehen dann ganz beschwingt, und das Highlight zum Abschluss ist dann die Sommerodelbahn, wo die letzten 300 Höhenmeter sehr schnell und vergnüglich überbrückt werden.

Gleich nach meiner Rückkehr in die Unterkunft tausche ich die Wandersachen mit den Badesachen und springe in den See ( da hats richtig zisch gemacht ;-). Ein halbes Stündchen kann ich noch gemütlich lesen bevor sich die Gewitterwand mit eindringlichem Brummen nähert. Das war alles echte Maßarbeit.

Gewitterwand

Während es immer kälter wird, verkriech ich mich ins Zimmer und verlasse dieses dann später nur um schnell Essen zu gehen und mir ein Bierchen schmecken zu lassen

Dienstag, 10. Juli 2007

Höllerersee - Wandern und Baden

Wunderschön baden kann man am Höllerersee.. Mit dem Zug gehts nach St. Pantaleon oder Trimelkam und von dort in einer ca. einstündigen kleinen Wanderung zum wunderschönen, in einem kleinen Wald gelegenen See. Wenn man, so wie wir, keine Karte hat, und meint einen Abkürzer gehen zu müssen, kann es dann sogar passieren, dass man Autofahrer zum Anhalten zwingt, damit sie den Weg erklären.

Der See liegt ganz fein im Wald, mit ein paar Wiesen und vielen schönen Stellen, um gemütlich einen Sonntag zu verschlunzen. Viele kleine Einstiege in den See erfreuen nicht nur das Auge sondern auch die Gemütlichkeit. Und auch Enten gibt es genug.

Hoellerersee

Eine ausgesprochen feine Küche gibt es dann im Waldcafé. Z.B. Schafskäse in Kürbiskernkruste mit Kohlrabigemüse. Das Service ist schnoddrig bis liebenswert (wenn z.B. der Wirt mich anschaut: "was wollts denn schon wieder") und die interne Logistik noch ausbaufähig.

Müde mit Blasen an den Füßen (von den ungewohnten Trekkingsandalen) treten wir den Heimweg an. Mehr aus Reflex hebe ich beim ersten Auto den Daumen, es hält an und wir werden direkt zum Bahnhof geführt - für meine Schwester das erste Autostopperlebnis (super - von der großen Schwester zum Autostoppen verführt). Das war mehr als passend - keine fünf Minuten, nachdem wir am Bahnhof angekommen sind, geht ein Wokenbruch der Sonderklasse los, und es wird auf einmal so richtig frisch.

Nahezu trockenen Fusses sind wir zwei Stunden später zufrieden zuhause. Ich glaube ich muss bald wieder baden gehen.....

Sonntag, 24. Juni 2007

Untersberg - nicht Berg- sondern Stiegensteigen

Glanegg - Dopplersteig - Zeppezauerhaus - Hochalm - Grödig (mit der Seilbahn)
Zeit: 3,5 bis 4 Stunden (Gehzeit), 1360 HM
Sowohl Einstieg als auch Ausstieg sind gut mit dem Bus zu erreichen


Heute wollte ich endlich den Salzburger Hausberg - den Untersberg erklimmen, und vorab kann ich schon sagen, dass es nicht ohne war. Eigentlich wollte ich ja den einfacheren Reitsteig begehen, nur der ist bis Ende Juli aufgrund von Sturmschäden durch den Orkan Kyrill geschlossen.

Da stand ich also beim Einstieg und konnte entweder den schwierigen Dopplersteig nehmen, oder auf die Tour verzichten. Ganz mutig habe ich mich dann durchgerungen es einfach zu probieren, da es schon langsam zu spät für eine Ausweichroute war, und ich unbedingt wohin gehen wollte.

Nach einer kurzen steilen Stelle geht also die erste Stunde noch relativ angenehm durch das Rosittental, bevor es dann langsam wirklich los geht mit dem Stiegensteigen. Der ganze Steig ist eigentlich nicht schwer und hat einige spektakuläre Stelle, wo die Stufen richtig in den Stein gehauen wurden. Er ist aber gut versichert und bei günstigen Wetterbedingungen und der entsprechenden Konzentration sollte eigentlich der Aufstieg sicher sein. Trotdem finden sich am Wegesrand eine erkleckliche Anzahl an Kreuzen und Marterln von Abgestürzten, allerdings zeugen die Daten eher von winterlichen Abstürzen....Ansonsten sind es einfach sehr viele Stufen, die meisten davon aus Holz. Und diese Dinger sind nicht klein.

Marterl am Dopplersteig

Das Ganze hat mich interessanterweise weniger an meine konditionellen Grenzen gebracht. Vielmehr waren diese hohen Stufen einfach nur mehr von der Muskelkraft her anstrengend. Ich glaube morgen werde ich zum ersten Mal, seit ich mich erinnern kann, einen Muskelkater vom Aufstieg haben.... Es ist einfach vor allem steil, und dann ist der Steig auch noch sehr beliebt bei Bergläufern und sonstigen "Höhenfressern".

Dopplersteig

Beim Zepezzauerhaus gibt es eine gute Suppe und einen grandiosen Ausblick auf Salzburg, und die Möglichkeit gut zu rasten. Nur schade dass die neuen Pächter noch nicht wirklich mit den wandernden Scharen zurechtkommen.

Vom Zeppezauerhaus
Blick auf Salzburg


Die letzten Höhenmeter zur Hochalm gehen dann schnell dahin - hier empfängt wieder ein schöner Blick und vor allem die Seilbahn nach Grödig (weil das alles runter gehen will ich heute nicht mehr)

Mehrfachpanorama

Sonntag, 3. Juni 2007

Maria Plain

Salzburg Zentrum - Bergheim - Maria Plain - Radeck (ca. 2h)

Eine gemütliche Runde nach Maria Plain soll es heute werden. Im Zentrum gehe ich los immer der Salzach entlang bis nach Bergheim. Von dort zweigt der Weg ab, über die Kirche von Bergheim rauf nach Maria Plain. Eine barocke Wallfahrtskirche - barock wie eben Salzburg ist. Ich konnte auch nicht wirklich herumgehen drinne, da gerade Messe war. Die Legende von Maria Plain, rankt sich um eine Heiligenbild, das bei einem Brand im Dreißigjährigen Krieg unversehrt blieb, und dann nach Salzburg gebracht wurde. Viel schöner war eigentlich der Ausblick, wenn auch diesig, und diese eigenartige Kreuzigungsszene mit unglaublichen Blick auf die Stadt.

Der Gasthof Maria Plain (samt Gastgarten mit traumhaften Blick) hatte ein kleines Problem, weil dieser Gastgarten eben nicht geöffnet war, da in der Wirtstube eine Meute von 200 Personen bewirtet werden musste - sehr schade. So habe ich nur einen Kaffee getrunken und ein Stück Kuchen gegessen, bevor ich den Hügel auf der anderen Seite nach unten gestiegen bin.

Maria Plain

Gekreuzter Blick

Zwei Gekreuzigte

Montag, 28. Mai 2007

Von Glasenbach nach Ebenau

Glasenbach - Glasenbachklamm - Schwaitlalm - rund um die Gurlspitze - Pertill - Plötz - Ebenau
Karte: Freytag & Berndt - Mattsee - Wallersee
Gehzeit: 3-4 Stunden



Wieder mal geht es mit dem Bus los, und zwar bis nach Glasenbach. Von dort ist es nur ein kurzes Stück auf der Straße richtung Elsbethen, bevor - nach der Brücke - der Weg in die Glasenbachklamm beginnt. Und interessant - dieser erste Teil des Weges ist eigentlich der schönste - kurz bergauf an der Wiese entlang - und dann beginnt erst die eigentliche Klamm - die besonders aus geologischer Pespektive anscheinend eine hohe Bedeutung hat. Nur leider der Lehrpfad ist ein Beispiel wie man es nicht machen sollte. Unansehliche und schwer verständliche Tafeln säumen den Weg, teilweise steht nur ein Verweis auf einen Führer auf den Tafeln. Schade drum.

Glasenbachklamm

Am Ende der Klamm der Weg gerade weiter dann über eine Brücke wo es eine große Weggabelung gibt. Ich nehme die erste Abzweigung links zur Schwaitlalm. (Ab Glasenbach ca. 1h). Die Schwaitlalm ist mittlerweile weder ein Hotel noch ein Ausflugsgasthaus. Auf der Terrasse mit der schönen Aussicht kann man in dem neueröffneten italienischen Restaurant ("Planet Mozart") einen sehr guten Cappucino geniessen. Die Karte schaut sehr schön aus, nur leider ist es noch zu Früh zum Essen.

Dann geht es die Straße ein Stück weiter runter (Richtung Gaisberg), wo bei einer Straßenkurve wieder ein Wanderweg abzweigt. Das Vergnügen ist leider nur von kurzer Dauer, da ich bald wieder auf der Straße landet - irgendwie konnte ich hier die auf der Karte eingezeichneten Wege nicht finden. Ein schneller Blick auf den Untersberg und dann geht es weiter auf der Straße.

Blick auf den Untersberg

Da kommt mir eine Meute an Radfahrern entgegen - ein Straßenrennen ist angesagt. Mit Polizei und Rettung - ziemlich laut werden sie angekündigt, bis sie dann an mir vorbeischießen - eine ordentliche Geschwindigkeit ist das. Und das am Wochenende nach dem großen Dopingouting. Wer hingegen glaubt, der Fahrradsport sei umweltfreundlich hat sich geirrt. Was da an Autotrossen daher kommt ist ziemlich unglaublich.

RadrennenAutokolonne bei Radrennen

Kurz bevor die Straße bei Hinterfeld eine große Kehre zum Gaisberg macht, zweigt ein eine Schotterstraße ab, die mich im Bogen um die Gurlspitze und zurück zum markierten Weg führt. Gerade und gemütlich führt der Weg nun oberhalb des Mayerhofbaches dahin, überquert diesen, bis dann schon Ebenau in Sicht kommt. Kurz vor dem Dorf gibt es dann noch eine Abzweigung nach links, Richtung Wasserfall. Hier geht der Weg angenehm genau am Rand zwischen Wald und Wiese dahin, um dann zum Höhepunkt des Tages zu gelangen - die alten Mühlen und der Wasserfall. Glücksplatz heißt es hier beim Wasserfall und tatsächlich ist es wirklich ein schöner Ort, der Glücksgefühle hochbringt. Sehr schön sind hier die Mühlen hergerichtet worden.

Alte MühleWasser zur Mühle

Wasserfall

Danach geht es der Straße entlang nach Ebenau. Die Schnitzelvarianten beim Dorfwirt munden sehr, während gleichzeitig eine gewisse Enttäuschung bei mir eintritt, weil es am Sonntag in diesem Kaff überhaupt keine Busse gibt. Zum Glück werde ich beim Autostoppen schnell mitgenommen - und gleich bei der Altstadt rausgelassen.

Vom Leben und Wandern

... was mich bewegt (silmanja(at)gmx.at)

Aktuelle Beiträge

@Silmanja Bitte sehr,...
@Silmanja Bitte sehr, das habe ich doch gerne getan....
Andrea (anonym) - 15. Aug, 20:05
Ärgerlich
... ist so was, auch wenn es noch schlimmer hätte...
Treibgut - 10. Aug, 18:54
hier danke für...
hier danke für den hinweis
silmanja - 8. Aug, 23:17
Marionettenfrau
Tolles Bild von ihr. Ich bin sozusagen ein Fan der...
Andrea (anonym) - 8. Aug, 22:57
Totes Gebirge
Route: Tag 1: Almthalerhütte (mit einen Schlenker...
silmanja - 7. Aug, 23:23
Drama am Berg
Uij - da habe ich ein aufregendes Wochenende hinter...
silmanja - 5. Aug, 22:59
Wien - so fein!
Ein wunderbares Wochenende in Wien hatte ich. Ein beruflicher...
silmanja - 29. Jul, 23:00

Direkt von der Kamera

www.flickr.com
This is a Flickr badge showing public photos from silmanja2. Make your own badge here.
www.flickr.com
This is a Flickr badge showing public photos from silmanja. Make your own badge here.

Bücherwurm

Web Counter-Modul

Suche

 

Status

Online seit 743 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Aug, 20:05

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB

Meine Kommentare

hier danke für...
hier danke für den hinweis
silmanja - 8. Aug, 23:17
liebe acqua - von deinem...
liebe acqua - von deinem büchergeschmack halte...
acqua - 24. Jul, 10:28
jetzt verstehe ich gar...
jetzt verstehe ich gar nichts mehr: wenn eine frau...
silmanja - 23. Jul, 18:31
das kann gut sein ;-)...
das kann gut sein ;-) magst du mir deinen gedankengang...
silmanja - 22. Jul, 23:00
vielleicht können...
vielleicht können wir uns darauf einigen, dass...
acqua - 21. Jul, 14:33

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Alltag
Früher
Gesehen, Gelesen, Gehört
London
Musik
Netzspielereien
Neue Heimat
Rund um die Arbeit
Schnelle Singleküche
Übers Wandern
Unterwegs
Urlauben
Wandern
Wien
Yoga
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren