Wien

Freitag, 7. März 2008

Notizen aus Wien

Die Gasometer in Wien sind ja was ganz schönes. Eine noch eigenartigere Stimmung vermitteln sie jedoch, wenn man sie aus dem gegenüberliegenden buntglasigen Kinofenster anschaut.

Bunte Gasometer

Und dann wundere ich mich schon seit Jahren, warum in Salzburg beim ersten Sonnenstrahl alle Kaffeehäuser ihre Tische draussen stehen haben, während dies in Wien immer bis nach Ostern dauert. Vielleicht liegt es nur an der dortigen Bürokratie...

Kein Schanigarten im März

Sonntag, 2. Dezember 2007

Himmel über Wien

Der hat heute wirklich so ausgesehen -

Himmel über Wien 1

Himmel über Wien 2

Montag, 26. März 2007

Morgenstimmung

Morgens in der oberirdischen U-Bahn

Sonntag, 25. Februar 2007

Nächtlicher Stadtpark

Stadtpark by night

Samstag, 27. Januar 2007

Besuch im Flakturm

Die Wiener Flaktürme sind ein Stück ungewollte Geschichte. Alle kennen sie - groß in den Parks stehend - Betonklötze die aufgrund ihrer Beschaffenheit und der Nähe zu Wohnraum nie gesprengt werden konnten (wie dies in Berlin und Hamburg der Fall war). Jahrelang wurde nicht über sie gesprochen, und sie wurden nur sehr wenig genutzt. In den letzten fünfzehn Jahren hat sich einiges geändert. Es wird über Nutzungskonzepte diskutiert, Kletterwände wurden errichtet und vieles mehr.

Heute hatt ich die die Gelegenheit den Flakturm im Arenbergpark von innen zu sehen. In dem Park, wo ich meinem Großvater oft lange beim Schachspielen zugeschaut habe, erinnere mich ein bisschen wehmütig zurück und bemerke, dass die Türme zwar dastanden, aber nicht vorhanden waren. Sie waren ein Klotz in der Stadtlandschaft, oder das was den Park doch sehr klein machte. Nur manchmal schauten wir rauf - und überlegten, wie wir da wohl rauf kommen könnten, ohne es jemals in irgendeiner Form zu probieren. Zu beeindruckend waren die glatten Betonwände.

Eine gute Einführung zu den Wiener Flaktürmen gibt es bei Wikipedia (eh kloa). Die Türmewurden immer in Paaren gebaut und bilden ein Dreieck rund um die Wiener Innenstadt, die durch sie verteidigt werden sollte. Da alle Türme in zu großer Nähe von Bauwerken stand, wurden sie nach dem zweiten Weltkrieg nicht gesprengt, sondern bis auf einige wenige Nutzungen im Grunde links liegen gelassen. So schaut also der Leitturm im Arenbergpark aus, den wir besichtigt haben.

Leitturm Arenbergpark

Gleich zu Beginn begrüßen uns Schilder, die uns schnell einen wichtigen Zweck des Flakturmes in Erinnerung rufen. Er hatte neben der Abwehrfunktion auch Schutzcharakter. Unterschiedliche Bevölkerungsgruppen konnten bei unterschiedlichen Eingängen Zuschlupf suchen - solange es rasch geht.

HInweisschild im FlakturmHInweisschild im Flakturm 2


Allzuviel gibt es nicht zu sehen, während langsam über 8 Stockwerke hochsteigen. Auffallend immer wieder künstlerische Installationen von einem interessant klingenden Projekt. Offensichtlich scheint es hier aber Konflikte zwischem dem "Archäologen" und den KünstlerInnen zu geben - wer darf was mit den Kunststücken machen? - lautet einer der Konfliktfragen - gar nicht so leicht zu beantworten. Während unser Führer dem Kunstprojekt eher negativ gegenüber steht - sind viele von uns auch beeindruckt, was hier alles gebastelt wurde. Hier zwei Beispiele:

Moderne Hieroglyphen

Europa anders


Und offensichtlich werden hier auch Feste gefeiert - schaut nicht schlecht aus, und gestört wird auch niemand.....

Party im Flakturm?

Wirklich toll wird es aber, wenn man nach vielen vielen Stufen auf einmal oben auf der Plattform steht - der Wind uns zwar in unglaublicher Kälte um die Ohren aber die Aussicht mindestens genau so unglaublich ist - und bei der tiefen Balustrade verstehen wir auch, warum es keine regelmäßigen Führungen gibt, und warum wir alle einen Zettel unterschreiben mussten, den Turm auf eigene Gefahr zu betreten.

Aussicht auf den Gefechtsturm

Auf der Balustrade

Rudolfstiftung vom Flakturm

Aussicht vom Flakturm

Insgesamt - ein ziemliches Erlebnis - arschkalt, aber toll.... Vielleicht wird in einigen Jahren eine Flakturmführung ein ähnlicher Geheimtip sein, wie die "Dritte Mann Führung" - ich wär dafür...

Montag, 15. Januar 2007

Abendspaziergang rund um den Wurstelprater

Verkrieche mich gerade zuhause - und will da nicht wirklich raus - spätestens am Donnerstag muss ich - Da beschäftige ich mich doch - neben viel Surfen - wieder ein bisschen mit meinen Fotos. Hier der gestrige Spaziergang ....

Abendspaziergang rund um den Prater 3

Abendspaziergang rund um den Prater 2

Abendspaziergang rund um den Prater 1

Dienstag, 24. Oktober 2006

Erlebnisgastronomie -von Toiletten und Cocktails im Restaurant

Voll und zufriede sitze ich jetzt zuhause nach einem ausgiebigen lateinamerikanischen Essen im Kulin. Dort sitzt man sehr schick und kann sich riesige Portionen von Essen reinhauen. Angenehmerweise verpackt das Personal das Übriggebliebene auch in kleine Aluschälchen zum Mitnehmen. Jetzt weiss ich was es morgen gibt - soferne meine Verdauung mitspielt...

Zusätzlich gibt es in dem Lokal Erlebnistoiletten. Von Damenklo, kann frau durchs Aquarium zum Pissoir durchsehen. Männer in der Auslage gab es, obwohl ich zweimal unten war, leider nicht...

Blick von der Frauen in die Männertoilette

Im ersten Stock hingegen gibt es die Möglichkeit nach römischer Sitte - im Liegen - seine Cocktails zu schlürfen. Interessanterweise war der Raum vollkommen leer - vielleicht waren wir um 1/2 10 einfach zu früh da, um die Schickeria schlürfend zu erleben.

Cocktails im Liegen trinken

Montag, 23. Oktober 2006

Im Museumsquartier - Alt und Neu

Zum ersten Mal seit langem war ich heute an einem schönen Sonntag nicht wandern sondern in der Innenstadt - mit der lieben D. im Museumsquartier so richtig flaniert (Fotoserie dazu kommt hoffentlich/vielleicht später). Das schöne am Museumsquartier ist die Mischung zwischen Neu und Alt, die herumflanierenden schicken Menschen und die ungeheure Ansammlung an Kultur.

Eine erste Fotobearbeitung gibt es hier:

Alt und Neu

Sonntag, 10. September 2006

Schwere Lasten und die Leichtigkeit des Seins

Die Steinfrauen (ob mit oder ohne Unterleib) am Wiener Graben haben einiges zum Tragen

Steinfrauen_Wien

Eine unglaubliche Leichtigkeit, war hingegen heute im Augarten beim Klassikpicknick zu spüren - auch wenn Mozart dazu nur mehr die Augen rollen kann.

Mozartpicknick

Freitag, 8. September 2006

Hinweise auf Wien

Wie Paraflyer versprochen hier nun einige Hinweise für einen guten Wien Aufenthalt.

Grundsätzlich kann ich Wien mit dem Auto nicht wirklich empfehlen. Gerade in der City gibt es auch am Wochenende eine ziemliche Parkplatzproblematik. An allen Ausfahrten gibt es Park and Ride Anlagen,und das U-Bahn System vernetzt die Stadt eigentlich sehr gut.

Ad 1 - Locations für ein Bloggertreffen - eine natürlich sehr subjektive Auswahl

Alte Ambulanz : Ein nettes Lokal, zentrumsnah, im schönen alten Hof des ehemaligen allgemeinen Krankenhauses (mittlerweile Unigelände). Ruhiger Nichtraucherbereich vorhanden.

Expedit: Wunderbares italienisches Lokal in der Innenstadt -sehr klares Design (ehemalige Expedithalle). Essen nicht das billigste (Hauptspeisen an 10€) aber sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Boccia Halle im Souterrain

Cafe Nil: Ein sehr schönes, in leicht orientalischen Stil gehaltenes Kaffeehaus. Ruhig, sehr gutes und günstiges Essen

Käuzchen: Ein uriges Studentenlokal, sitzen bei Kerzenlicht, nächtelanges diskutieren, günstiges und deftiges Essen, und das alles ziemlich zentrumsnah.

Cafe Schopenhauer. Altes Kaffehaus, nicht ganz im Zentrum (15Mn mit der Straßenbahn), schmuddeliger Charme, sehr hohe Räume, Billardtische (Carambol), Kartentische, warme Küche, ruhig.

So fürs erste sollte das reichen, bei weiteren Wünschen bitte melden

Ad 2 Sehenswürdigkeiten - Gebäude-


Nun als erstes natürlich die Innenstadt zu Fuss erkunden, sehr gut auch mit einer Ringstraßen den Ring umrunden (Prachtstraße rund um die Innenstadt mit sehr vielen sehr imperialen Gebäuden - Parlamen, Staatsoper, Burgtheater, Rathaus, Universität, Regierungsgebäude etzc.). Dann natürlich Schloss Schönbrunn - auch ein Klassiker.

Sehr interessant auch das rote Wien. Der soziale Wohnbau insbesondere aus den 20er Jahren, für Architekturinteressierte auch spätere Bauten - der bekannteste ist der Karl Marx Hof.

Ein besonderes Erlebnis sind immer noch die "Dritte Mann Führungen" inklusive Besuch der Kanalisation.

Dann die Märkte, der bekanntest der Naschmarkt (hier gibts die meisten exotischen Spezialitäten, und auch ein bisschen schick) - zwischen Karlsplatz und Kettenbrückengase. Nicht minder interessant der Brunnenmarkt - der längste Straßenmarkt Euoropas - wichtiger Treffpunkt (nicht nur) der türkischen Community

Der Prater: Inklusive Riesenrad, Dauerrummelplatz, und weiter hinten auch schöne Aulandschaften

Transdanubien, insbesondere die UNO-City, und die neuen Wohnbauten - die Platte

Ad Natur

Lainzer Tiergarten: Ein schönes Stück Wald von einer Mauer umgeben - direkt mit der U-Bahn zu erreichen. Die Chance Wildschweine zu sehen ist relativ hoch.

Nationalpark Lobau: Eine schöne Aulandschaft


Nationalpark Neusiedlersee:
ca. eine Fahrstunde von Wien, sehr pannonisch, ein Steppensee mit viel Schilf und Vögeln

Nationalpark Thaya: ca. 1 1/2 Fahrstunden von Wien. An der kleinsten Stadt Östereichs, und einer sehr schönen Flusslandschaft.

Schneeberg: Siehe diesen Beitrag. Mit der Bahn auf 1800 hm Seehöhe rauffahren, alpines Feeling, den höchsten Berg Niederösterreichs besteigen. Eine Fahrstunde von Wien.

... und es gibt natürlich noch viel mehr. Gerne auf Anfrage

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