Sonntag, 23. März 2008

Urlaub (1) - die Szenerie

Der Ort des Geschehens - ein Dorf an der Ostküste des Sinai. Blitzblaues Meer und vollkommen kahle Berge - ein ehemaliges Hippie Mekka, welches sich mittlerweile auch anderen Tourismusformen zugewandt hat, aber viel Charme ausstrahlt. Von den sechs Urlaubstagen - drei Tage neben Yoga nur ein bisschen spazierengehen, lesen und schwimmen - sofern der Wind dies zulässt. Eine Woche kein einziger Blick in einen Bildschirm - welch Aufatmen!

Küste.

Findige Menschen haben die Uferstraße gepflastert und für den Verkehr nicht freigegeben (nicht einmal für Fahrräder, Pferde oder Kamele - aber das ist eine andere Geschichte). So kann man wunderbar promenieren, aufs Meer schauen, und zum ausruhen gibt es genug Plätzchen.

Strandidylle

Besonders angetan, haben es mir die Sitzlandschaften mit Meerblick. Viele Teppiche, ein kleiner Tisch und viele Pölster, wo man stundenlang herumknotzen kann, Bananenmilch oder Grünen Minzetee trinken, ein schönes Buch lesen oder mit der ganzen Gruppe köstliches orientalisches Essen zu sich nehmen.

Strandcafe

Mit Alkohol hingegen ist das so eine Sache. Viele Lokale haben keine Lizenz. Es ist aber möglich gleich nebenan, Wein (nur ägyptischer nur bedingt empfehlenswert) oder Bier (das schmeckt ordentlich) zu kaufen, und in das Lokal ohne Lizenz mitzunehmen.

Strandcafe 2

Das unangenehmeste: die dauernde Anmache. Von einfacher Aufforderung doch die jeweilige Lokalität zu besuchen bis hin zu "I love your eyes". Ich glaube alle Frauen unserer Gruppe hatten ein Angebot für einen ägyptischen Boyfriend. Frauen hingegen sind fast nicht zu sehen. Es ist eine Männergesellschaft - sogar die Hotelzimmer werden von Männern gereinigt.
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Mittwoch, 19. März 2008

Müde

Seit ich wieder zurück bin - einfach nur müde und ziemlich antriebslos. Vielleicht sollte ich mal meinen Rucksack fertig auspacken, oder die Wäsche waschen? Morgen ist auch noch ein Tag. Und so geht es dahin und ich raffe mich nur zum Notwendigsten auf. Ob es an dem scheußlichen Wetter hier liegt, oder ich bin auf Yogaentzug, nachdem ich ja letzte Woche drei Stunden täglich auf der Matte war. Auch mein Magen spielt am Nachmittag immer ein bisschen verrückt - komische Sache.

So und jetzt höre ich auf zu jammern und versuche die letzte Arbeitsstunde produktiv zu verbringen....
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Montag, 17. März 2008

Urlaub - kurz und der Schluss

Eine traumhafte Woche liegt hinter mir. Unmengen an Sonne, knallblaues Meer, viel Wind... Über drei Stunden Yoga am Tag tun unglaublich gut. Meine neue Leidenschaft ist jedoch die Wüste. Zwei Tage dort und ich bin irgendwie angefixt. Diese Weite, diese karge Landschaft, dazu noch ein Sonnengruß auf der Düne - fantastisch. Und zum Drüberstreuen auch noch den Berg Sinai besteigen. Bilder folgen...

Besonders nett war es dann beim Zugfahren vom Flughafen nach Hause meine erste Yogalehrerin vom vorigen Sommer zu treffen, und so die letzte Stunde einer langen Reise angenehm plaudernd zu verbringen...
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Samstag, 8. März 2008

Social Software und Kundenfang

Da war eine Tagung hier - ein sogenannter E-Day, wo die werten Geschäftsstreibenden auf aktuelle Entwicklungen in der EDV Welt aufmerksam gemacht werden sollten.

Mit viel Neugier bin ich dann auf eine Veranstaltung zum Thema "Umsatzbringer oder Unternehmenskiller? Chancen und Risiken des Social Web für kleine und mittlere Unternehmen" gegangen. Dort wurde mir dann erklärt wie Plattformen wie Xing funktionieren, was Blogs und Wikis sind, und wie Bewertungsplattformen funktionieren. Alles gut aufgemacht und durchaus interessant. Doch leider, bis auf die Bewertungsplattformen keine Beispiele von kleinen Unternehmen. Außer die Feststellung: entweder man macht in Social Software oder man wird gemacht...Auf die Frage, was denn Kleinere besonders zu beachten hätten kam die lapidare Antwort, dass es erstens kein Patentrezept gäbe (nona) und dass man zweitens zu einem IT Berater gehen solle. Na super - noch offensichtlicher geht Kundenfang ja wohl nicht....
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... Baba

In einer knappen Stunde werde ich abgeholt und dann gehts zum Flughafen - eine Woche Sonne, Meer, Wüste ... und Yoga... und besseres Wetter wie leicht zu erkennen ist - Bis bald und machts es gut...

Warum ich wegfahre
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Freitag, 7. März 2008

Notizen aus Wien

Die Gasometer in Wien sind ja was ganz schönes. Eine noch eigenartigere Stimmung vermitteln sie jedoch, wenn man sie aus dem gegenüberliegenden buntglasigen Kinofenster anschaut.

Bunte Gasometer

Und dann wundere ich mich schon seit Jahren, warum in Salzburg beim ersten Sonnenstrahl alle Kaffeehäuser ihre Tische draussen stehen haben, während dies in Wien immer bis nach Ostern dauert. Vielleicht liegt es nur an der dortigen Bürokratie...

Kein Schanigarten im März
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Mittwoch, 5. März 2008

Back from Town

Langsam erhole ich mich von meinen anstrengenden Wiener Tagen. Anstrengend in vielerlei Hinsicht. Da war vor allem der Abschluss mit meinem vorherigen Arbeitsverhältnis, das mich durchaus belastet hat, und nun versöhnlich zu Ende gegangen ist. Die Erleichterung am Abend war dann ziemlich hoch (und auch die Biermenge). Der Sozialstress und die pulsierende Großstadt haben meine Schlafmengen dramatisch reduziert und mein Geldbörsel beträchtlich geleert.

Der Höhepunkt war sicher ein Tarockmarathon von ca. 10 Stunden. Davor und danach viele Kaffeehausbesuche, schön essen gehen, ein Friseurbesuch, einige Buchhandlungen und ein Familienbrunch....

Tolle Sache, wenn man am Montag völlig fertig ins Büro kommt. Langsam hole ich nun das Schlafdefizit auf, um für den nächstwöchigen Urlaub gerüstet zu sein.
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Dienstag, 26. Februar 2008

Auf dem Sprung in die alte Heimat

Ich freue mich - größtenteils. Morgen fahre ich für fünf Tage noch Wien. So lange war ich nicht mehr da, seit ich vor einem knappen Jahr weggegangen bin. Viele Freundinnen treffen und ein beruflicher Termin und ein Termin, der mich in meine berufliche Vergangenheit zurückführt - was nicht angenehm sein wird. Dazwischen auch noch ein bisschen "Heimarbeit", ein Friseurbesuch (Zeit wirds) und ein Tarockabend - yeahh.

Heute schlage ich mich dafür noch mit der Technik herum. Mein neues Handy mag noch nicht mit meinem Computer sprechen, und so muss ich morgen leider ohne Musik Zug fahren. Außerdem mag mein neuer Computer mein Lieblingsspiel nicht - und ich frage mich gerade, ob ich am Laptop auch die Grafikkarte auswechseln kann.

Und so weicht meine Ruhe und Behaglichkeit der letzten Wochen gerade einer gewissen Vorfreude, die auch meine dauernde Müdigkeit wegwischt.
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Sonntag, 24. Februar 2008

Demoschauen

Dass ich das noch einmal erleben darf. Ich stehe am Fenster, und beobachte von oben eine Demonstration. Als Teenager stand ich regelmäßig auf der anderen Seite und habe die herunterschauenden aufgefordert mitzugehen. Damals ist es allerdings um Frieden und internationale Solidarität gegangen, und nicht um eine nationale Demonstration gegen die Unabhängigkeit eines Staates.

Demo in Salzburg
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Samstag, 23. Februar 2008

Telefonische Vorstellungsgespräche

Fast jeden Tag haben wir in der letzten Woche Bewerbungsgespräche für Praktikantinnen über Telefonkonferenzen geführt. Mittlerweile habe ich einige Eindrücke wie man einen Job mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher nicht bekommt.

* wenn man keine konkreten Aussagen macht, dafür aber mit massenhaft BWL Slang um sich wirft.
* wenn man zu keinem Zeitpunkt des Gesprächs den Eindruck vermittelt, die Stelle haben zu wollen.
* wenn man keine Ahnung hat, wohin der Berufsweg führen soll und nicht einmal ein paar Ideen, was es denn werden könnte, anführen kann.
* Wenn man keine einzige Frage an den potentiellen Arbeitgeber vorbereitet hat.

.... und: auf gutes Aussehen sollte man sich ja nie verlassen, bei Telefonaten kommt dies jedoch natürlich gar nicht zum Tragen. Wer dann gewöhnt ist, jede Unsicherheit mit einem koketten Blick zu überspielen, hat schon verloren.
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Donnerstag, 21. Februar 2008

Das Ende der Privatheit

Von einer durchaus spannenden Podiumsdiskussion bin ich vorhin nach Hause gekommen - zum Thema das "Ende der Privatheit" - über unsere Daten im Internet. Der Freiraum im Internet - so hieß es da zum Beispiel - müsse auch als solcher gestaltet werden, und nicht nur wildgewordenen Datensammlern überlassen werden oder dass wir lernen müssen die Spielregeln der realen Welt auch an die virtuelle Welt anzupassen.

Immer mehr Menschen nehmen den Verlust der Privatheit auch gerne in Kauf. Wir wollen die technischen Neuerungen haben weil sie cool sind, oder weil alle sie haben - sozialer Druck und Hedonismus - das hat schon Huxlex (Brave new world) gewusst. Und die Privatheit wird immer mehr zum Luxusgut. Immer mehr Dienstleistungen, gibt günstiger nur mit irgendeiner Card, die alle Zahlungen aufzeichnet.

Witzig auch die Diskussion über die fehlende Sensibilisierung der Öffentlichkeit - da soll doch der ORF eine Kampagne starten, meinte eine Teilnehmerin aus dem Publikum. Doch wer hat die Verantwortung die Öffentlichkeit aufzuklären - der Staat? Dieser Staat, der so viele , sagen wir, eigenartige Datensammlungen erst ermöglicht? Doch es stimmt - die vielgerühmte Medienkompetenz muss in diesem Bereich sicher erweitert werden.

Die netten Informationen am Rande: Jede öffentliche Kamera muss von der Datenschutzkommission genehmigt werden - UND - jedeR kann Auskunft verlangen über die Daten die über einen/r gesammelt werden. Meiner subversive Ader fallen da so einige Sachen ein...
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Samstag, 16. Februar 2008

Teilzeitstudieren

Hierzulande wird gerade eine Herabsetzung der Studiengebühren für Teilzeitstudierende diskutiert. Wobei weniger über das wie und was, sondern in erster Linie gestritten wird wer denn das bezahlen soll. Zu keiner Zeit werden aber Zahlen genannt, wieviele Studierende gibt es denn, die in eine solche Regelung fallen könnten. Das ist natürlich nicht einfach festzulegen. Geht es um diejenigen, die neben dem Studium ein bisschen dazuverdienen, oder um diejenigen, die keine Unterstützung bekommen, und deshalb arbeiten gehen müssen - ab wieviel Arbeit wird die Grenze gezogen, und wie schaut es mit Menschen aus, die aus anderen Gründen nicht Vollzeit studieren können oder wollen (z.B. familiäre Verpflichtungen). Ehrlich gesagt, sehe ich keine vernünftige Grenze, die gezogen werden kann, wenn man die Arbeitsleistung außerhalb des Studiums heranzieht. Es geht eigentlich nur, wenn man die Anspruchnahme von universitären Leistungen berücksichtig. D.h. zum Beispiel, dass man in einem Semester nur die Hälfte der lt. Studienplan vorgesehenen Lehrveranstaltungen besucht und wer zu fleißig ist - muss nachzahlen, hähä.

Damit (und auch sonst eigentlich)erübrigt sich eigentlich auch die Frage wer zahlt, weil diese Personen ja auch doppelt so lange studieren. Damit zahlen sie längerfristig gesehen genau so viel. Jetzt ist es eine krasse Benachteiligung, weil Teilzeitstudierende durch die lange Studiendauer, viel mehr bezahlen als Vollzeitstudierende.

Als ersten Schritt würde ich mir also von Seitens des Ministeriums eine vernünftige Abschätzung wünschen, um wieviele Studierende es eigentlich geht (wieviele absolvieren z.B. ein einem Semester unter 50% der vorgesehenen Lehrveranstaltungen?) und auch eine Abschätzung, ob ein solches Modell vielleicht weitere Studierende an die Uni bringt. Darüber redet nämlich auch niemand.

Zahlreiche Artikel zu dem Thema gibt es übrigens hier nachzulesen.
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Freitag, 15. Februar 2008

Kokoshonigstangerl

Eine Blätterteigplatte in zwei gleich große Stücke schneiden. Auf eine Platte Honig streichen und dann Kokosraspeln drüberstreuen. Die zweite Platte drauflegen. Streifen schneiden. Jeden Streifen drehen. Jede Stange mit einem Hauch Butterschmalz (oder Butter) bestreichen. Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad, ca 20 Minuten backen.

Das wird ein süßes Wochenende!

Blätterteigstangerl
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Aufmunterung

Komisch - die letzten Tage bin ich einfach nur müde. Ich könnt schlafen und schlafen, und trotzdem werde ich in der Früh nicht munter. Ich glaub das Wochenende verbleibe ich auf der Couch. Zum aufmuntern dazwischen gibt es hübsche Musik, die ich beim FM4 hören entdeckt habe. Ach ja: FM4 hat übrigens einen Trackservice - da kann man die Musik der letzten vier Tage nachvollziehen. Wenn ich das nächste Mal eine super Nummer höre, muss ich mir nur mehr merken, zu welcher Uhrzeit, diese gespielt worden ist, und schon weiss, um welches Lied es sich handelt.

Nun aber endgültig zur Musi: Bishop Allen: CLICK CLICK CLICK usw.
(Der Song ist anscheinend auch für eine Kamerawerbung verwendet worden, was zum Glück an mir vorbeigegangen ist). Die Nummer kann man übrigens auch hier downloaden.



I had ducked out of the rain
Into Maria's wedding day
And I sat there with her friends
And with her family
And I was happy

I wasn't someone they'd invite
Because I didn't know the groom
Or know the bride
But when I stood next to her brother
For the photograph
He was laughing

Take another picture with your click, click, click, click camera

Sure, I've got pictures of my own
Of the people and the places that I've known
Here's one: I'm carrying your suitcase
Outside of Alphabet City

But in someone else's life
Where Maria is a wife
I'm on the mantle in the corner of the photograph
Smiling pretty

Take another picture with your click, click, click, click camera

Are you tired of where you've gone?
And you think you might belong
In a moment when you step out of the rain?
And you've ended up in someone else's frame?
And they're memory now is never quite the same
And they never even thought to ask your name

Take another picture with your click, click, click, click camera
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Mittwoch, 13. Februar 2008

Protestlieder

Manche sitzen nie vor dem Fernseher und sind dann sehr erstaunt, was sich da mittlerweile so alles findet. Bei mir hingegen läuft der Fernseher ziemlich oft - auch im Hintergrund. Da war es gestern schon die Ausnahme, als ich den ganzen Abend vorm Radio verbrachte und den Protestsongcontest zu hören. Ist man gar nicht mehr gewöhnt Liveübertragungen im Radio, wo dann der Moderator den Zuhörern zuhause erklärt, was sie gerade nicht sehen können. Und wenn beim Protestsongcontest die Bühne von einer Protestgruppe gestürmt wird, dann gehen natürlich alle professionell damit um, lassen die Leutchen singen und dann geht wieder alles weiter nach Plan.

Wirklich hörenswert - der Gewinner Rupert´s Jazzconstruction. Hier gibt es alle Songs zu hören, und auch ein Video vom Gewinnersong.

Sehr nett auch die Bluesbrauser - die sogar schon ein kleines Video zu ihrem Lied produziert haben:



Und trotzdem: Was hat mich berührt? Der Wiener Arbeitergesangsverein - mit "Brüder zur Sonne zur Freiheit" und "Die Arbeiter von Wien". Eigenartig wie die Jugenderinnerungen zurückkommen.....
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Montag, 11. Februar 2008

Ein Morgen

Einmal wirklich zeitig auf dem Weg ins Büro - komme ich zur Busstation. Eine kurze Freude - endlich ist diese in der Früh wieder in der Sonne, und heute noch dazu im strahlenden Sonnenschein. Doch die Freude währt nur kurz.16 Minuten Wartezeit blinkt mir die Leuchtschrift entgegen - wollte ich das überhaupt so genau wissen? Insgesamt habe ich dann über 20 Minuten auf den Bus gewartet. Als er dann kam (mittlerweile habe ich dann schon zehn Seiten gelesen) steige ich frohgemut ein, um fünf Minuten später festzustellen, dass wir wieder feststecken, weil in der Oberleitung irgendetwas kaputt ist. Wieder 10 Minuten warten (na, immerhin - das Buch habe ich mittlerweile ausgelesen, aber die kluge Frau hat ja ein Zweitbuch mit). Als es dann endlich wieder weitergeht, fährt der Bus an einer Haltestelle (sehr zum Zorn der Wartenden) vorbei. Bei der darauffolgenden Station steigen Kontrollore ein - was mir einen lauten Lacher entlockt. Im Büro angekommen - die nächste Überraschung - eine Scheibe wurde über das Wochenende eingeschlagen, Polizei und Glaserei waren schon da - ein ganzes Zimmer ist mit Glasscherben übersät. Vor allem die Kollegin, in deren Wohnung vor zwei Wochen eingebrochen wurde, war kurz vor einem Schreikrampf. Doch - aus unerfindlichen Gründen, wurde überhaupt nichts mitgenommen, kein Computer, kein Laptop, kein Drucker - gar nichts. Vielleicht doch nur ein blöder Burschenstreich - für mich war es jedenfalls ein Montagmorgen der anderen Art...
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