Gruppen und mehr
Wieder zurück von einem Trainingsseminar mit Studierenden
Drei sehr gefüllte Tage liegen hinter mir - Was war:
Heute dementsprechend müde - ein kurzer Anruf bei einer Partnerorganisation, um über die heutige Fokusgruppe zu plaudern. Eine aufgelöste Kollegin am Telefon, weil die Moderation im letzten Moment ausgefallen ist - und was mache ich? Biete natürlich meine Moderation an- uff ;-). D.h. wieder Verantwortung - einen Gruppenprozess ins Laufen zu bringen. Und dann fragt sie mich auch gleich noch, ob ich nicht die Gruppe morgen (wo ich gar nicht anwesend sein sollte) auch noch moderieren würde. Das möchte ich, wenn geht vermeiden - weil eigentlich fehlt mir derzeit vor allem das Wochenende.
So - und jetzt ab in die Dusche - hübsch machen - und dann auf zur Fokusgruppe
Drei sehr gefüllte Tage liegen hinter mir - Was war:
- Ein sehr ordentliches Seminarhotel - mit schönem Garten - immer wieder Zeit zum draussen sitzen - da wir die Gruppe oft in kleinere Gruppen unterteilt haben
- Einen netten Trainerkollegen kennengelernt - viele inspierierende Gespräche - und vielzuviel geraucht - und so wenig geschlafen
- Eine Gruppe sehr intensiv trainiert - zwölf Einheiten in einem ganzen und zwei halben Tagen heisst Arbeiten von 9h bis 10h am Abend. Durchgehende Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Gruppe geht dadurch teilweise verloren
- Ein Rollenspiel am Abend gesetzt - und aufgrund von Müdigkeit nicht geknissen - dass die Gruppe danach noch Diskussionsbedarf hatte
- Eine starke Intervention auf Gruppenebene gesetzt - mit einem Hinweis auf Machtaspekte innerhalb der Gruppe- Während der Einheit haben wir das gut abgefedert - und einen strukturellen Konflikt - wenn auch nur ansatzweise aufgezeigt. Danach kuschelt sich die Gruppe zusammen, um zum Abschluss einen Angriff auf uns TrainerInnen zu fahren. Nicht die angenehmste Situation für uns, aber die Gruppe hat sich danach gut zusammengefunden und für uns war offensichtlich, dass der Angriff auf uns - wichtig für einzelne ist, um sich innerhalb der Gruppe wieder Positionen zurückzuerobern. In kurzen Einzelgesprächen nach Seminarabschluss bekommen wir auch noch eine positive Rückmeldung ;-)
- Zum Abschluss - wieder in Wien - einen absolut erfreulichen Abend bei libanesischen Rotwein - mit meinem Trainingskollegen - und einer Bekannten von ihm - die zufälligerweise auch direkte Kollegin von meinem Ex ist - so klein ist die Welt. Nette Gespräche über geschlechtergerechte Sprache, Organisations- und Gruppendynamik, die Geschichte der eigenen Namensgebung und einiges mehr
Heute dementsprechend müde - ein kurzer Anruf bei einer Partnerorganisation, um über die heutige Fokusgruppe zu plaudern. Eine aufgelöste Kollegin am Telefon, weil die Moderation im letzten Moment ausgefallen ist - und was mache ich? Biete natürlich meine Moderation an- uff ;-). D.h. wieder Verantwortung - einen Gruppenprozess ins Laufen zu bringen. Und dann fragt sie mich auch gleich noch, ob ich nicht die Gruppe morgen (wo ich gar nicht anwesend sein sollte) auch noch moderieren würde. Das möchte ich, wenn geht vermeiden - weil eigentlich fehlt mir derzeit vor allem das Wochenende.
So - und jetzt ab in die Dusche - hübsch machen - und dann auf zur Fokusgruppe
silmanja - 25. Sep, 11:51
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