Männer- und Frauenberufe, Stillstand und Wandel
Vor ziemlich genau sieben Jahren habe ich meine Diplomarbeit zum Thema "Mädchen in Männerberufen" agegeben (ich erinnere mich noch gut, da ich die letzten Korrekturen neben der Dauerberichterstattung rund um die neugebildetet schwarz-blaue Koalition gemacht habe). Heute schaue ich mir eine Fernsehsendung zu dem Thema an, und muss mit Bedauern feststellen, dass die Diskussion sich seitdem eigentlich gar nicht bewegt hat. Offensichtlich werden einerseits wirklich relevante politische Maßnahmen (schrecklich dieses Wort, andere Vorschläge?) nicht gesetzt, und andererseits ist das verwobene Geflecht von Sozialisation und gesellschaftlicher Realität doch zu stark, um eine Aufhebung der Männer- und Frauenberufe herbeizuführen.
Es gibt offensichtlich Themen, die sei mindestens 20 Jahren diskutiert werden, und wo es wenig bis keine Veränderung gibt (anderes Stichwort dazu: Ökosteuer). Übrigens: Ich will endlich wieder zu Themen arbeiten, wo es einen Wandel gibt
Es gibt offensichtlich Themen, die sei mindestens 20 Jahren diskutiert werden, und wo es wenig bis keine Veränderung gibt (anderes Stichwort dazu: Ökosteuer). Übrigens: Ich will endlich wieder zu Themen arbeiten, wo es einen Wandel gibt
silmanja - 8. Feb, 23:23
hm.
aber: frauen, die ein studium gewählt haben, das ein ausgeglichenes geschlechterverhältnis aufweist, gründen eher unternehmen. frauen, die trad. "frauenstudien" studiert haben, eher nicht.
zum thema unfreiwillig: ja, das wird auch gestreift werden, nehme ich an. denn ich will ja mit unternehmerinnen interviews durchführen - und da werde ich sie auch fragen, ob die unternehmensgründung auf einer freiwilligen entscheidung basierte.
zum thema freiwillige entscheidung: ich denke ad hoch, dass sich das weniger über interviews erheben lässt. interessant könnte in diesem zusammenhang sein, wieviele angestellte unternehmer und unternehmerinnen haben ... weisst du was ich meine?