Alltag

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Nachglühen

Weihnachten war angenehm, gemütlich und unaufgeregt. Nette kleine Geschenke, ein gutes Essen und massenhaft Schwarztee. So bin ich dann sehr und munter und ausgesprochen nüchtern gegen 23h zum Treffen mit lieben Menschen gegangen. Nur dass die natürlich schon viel früher zum Trinken angefangen haben, und wir dadurch etwas unterschiedliche Bewusstseinszustände hatten. Ich hab mich sogar verleiten lassen ein Bockbier zu trinken, um meinen "Rückstand" aufzuholen. Und so haben wir dann doch bis gegen 4h durchgeplaudert, bevor ich in mein Taxi nach Hause gestiegen bin.
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Sonntag, 23. Dezember 2007

Fertig (Fix und...)

Fertig - Klausur und Weihnachtsfeier - nur mehr müde und die Freude jetzt zwei Wochen nichts tun zu müssen (naja, ein paar Altlasten vom alten Job muss ich noch erledigen). Jetzt einmal Erleichterung und schlafen!

... und ein barockes Weihnachtsbild!

Barock in Salzburg 2
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Dienstag, 18. Dezember 2007

Trinken für den guten Zweck

Heute - ein Betriebsausflug zum Punschstand - da gibt es einen Platz hier, wo immer andere NGOs und sonstige nicht-gewinnorientierte Organisationen ihren Punsch zum Verkauf anbieten. Das ist eine angenehme Sache, weil: erstens der Punsch für einen guten Zweck getrunken wird, man sich sogar ein bisschen aussuchen kann, wer gesponsort wird, und drittens die Getränke wirklich gut schmecken, wohl weil die Organisationen aus Geldgründen nicht auf Fertigmischungen zurückgreifen, sondern selbst mischen. So kam ich heute zu einem sehr wohlschmeckenden Amarettopunsch zu wohlfeilen 1,50.

Die dazugehörigen Gespräche waren durchaus tiefsinnig - über Globalisierung und Demokratie, Klimawandel und Landwirtschaft, Schönheit bei Männern und Frauen, Kinderwünsche und einiges mehr...

Zu Hause angekommen, stelle ich leider fest, dass ich im Schlafzimmer das Fenster offen gelassen habe - das wird eine etwas kühle Nacht - die mir vielleicht einen kühlen Kopf für die nächsten Tage beschert - die heiße Phase in der unsere Pläne zur Strategieentwicklung mit dem Vorstand diskutiert werden....
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Samstag, 8. Dezember 2007

State of the Art

Die wichtigsten Dinge für diese Woche konnte ich erledigen, und das hinterlässt ein gutes Gefühl. Trotzdem geht es mir ein bisschen eigenartig. Eine Begegnung aus der Vergangenheit rüttelt alte Zeiten auf und lässt mich wieder einmal Lebensentwürfe hinterfragen. Ich kann es einfach nicht lassen.

Viel zu viel Zeit verbringe ich vor dem Computer. Eine Ausgabe der Encyclopedia Britannica (die ich im Ramsch erstanden habe) und ein neues Programm, das ich in der Testversion habe, tun ihr übriges.

Morgen fahre ich für zwei Tage in die Berge. Lieber würde ich ja ein Wochenende zu Hause bleiben - aber ich glaube es wird mir guttun. Wieder einmal spazierengehen, in die Therme und den Studienkollegen treffen, der mich vor einem Jahr abgeworben hat. Und weniger vor dem Computer sitzen natürlich....
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Sonntag, 2. Dezember 2007

Autosuggestion

Mein Wiener Schlafzimmer ist nicht ganz so warm und für die paar Tage habe ich mir auch keinen dicken Pyjama mitgenommen. Ich schlafe also in den Schlafsack gekuschelt ein, im Gedanken, dass es schon gehen wird. In der Nacht wache ich dann auf, und hole mir eine Decke, um selig weiterzuschlafen - denke ich. In der Früh wache ich nämlich sehr überrascht ohne Decke auf. Ich habe also geträumt, dass ich mir die Decke hole - eine sinnvolle Tat, da ich so friedlich weitergeschlafen habe.
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Freitag, 30. November 2007

Vienna Calling

Während der November in all seiner Grauheit einen unrühmlichen Ende nähert, bin ich schon wieder am Sprung.

Da ich am Montag in Wien einen beruflichen Termin habe, fahre ich nun das Wochenende schon hin. Das wird eindeutiger Sozialstress, auf den ich mich natürlich freue, nur manchmal ganz kurz, wünsche ich mir einfach ein kuscheliges Wochenende zu Hause.
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Donnerstag, 29. November 2007

Die Vergangenheit klopft an

Über zehn Jahre habe ich in einer kleinen Wohnung in einem ein bisschen verruchten Bezirk gewohnt. Das Klo war indisch (jenseits des Ganges), alle Böden und Wände waren schief, der Abfluss der Dusche (als ich dann endlich eine hatte) hat nie wirklich funktioniert, und ähnliches.

Mit einer Portion Wehmut erinnere ich mich an diese Zeit zurück. Es waren durchaus aufregende und wilde Jahre. Studium, Engagement, viel unterwegs, einige Beziehungen und dazwischen zwei Katzen und sonst noch einiges was nicht salonfähig ist.

Aus Geldgründen habe ich mir damals auch einen Mitbewohner zugelegt. Ein netter Kerl, mit dem man immer Spass haben konnte. Gestern nun läuft mir genau dieser ehemalige Mitbewohner über den Weg, was doch überraschend ist -sind, da wir ja in Wien und nicht hier in der Provinz eine Wohnung geteilt haben. Aber nun ist er auch hier in dieser Stadt - warum auch immer. Aber das werde ich auch noch herausfinden: ca. zwei Stunden nach unserem Treffen hat er schon angerufen und gefragt, wann wir einen heben gehen (oh, je - wenn sich da nicht viel geändert hat, sollte ich mir den Folgetag vielleicht gleich freinehmen ;-)).

Und irgendwie gehen mir grad einige Dinge nicht aus dem Kopf. Während ich unter der Dusche stehe, erinnere ich mich zurück denke an unsere gemeinsame Zeit in der Wohnung, an seinen Nachfolger (mit dem ich leider nicht so gut ausgekommen bin) - und natürlich daran, wie das wohl sein wird, wenn wir uns nächste Woche nach so vielen Jahren auf ein Pläuschchen treffen. Spannend wieder einmal....
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Freitag, 23. November 2007

Full House

Heute noch ein ruhiger Abend während im Hintergrund die neue Musicalshow läuft. Ab morgen geht es rund: zuerst kommt meine beste Freundin (zusammen mit einem frischem Hund) über das Wochenende zu Besuch. Und weil es sonst langweilig wird, hat auch noch meine kleine Schwester beschlossen zu kommen (die will eigentlich hauptsächlich ihren Freund treffen und Salzburg liegt genau in der Mitte zwischen den beiden).

Das wird interessant und auch ein bisschen eng!
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Donnerstag, 22. November 2007

Nächtliche Begegnung

Es ist ein kalter und nebliger Abend in München. Nach meiner Ankunft möchte ich eigentlich nur mehr schnell meinen Shuttle nach Hause erwischen und endlich wieder in meinem eigenen Bettchen schlummern. Beim Transfer Service muss ich leider erfahren, dass wir zwei Stunden warten müssen, da wir noch auf einen Mitfahrer warten. Nach einigem Grummeln setze ich mich ins letzte noch offene Kaffee und bestelle ein großes Bier. Lesen will ich nicht mehr, ich war jetzt schon lange genug unterwegs, bin müde und überhaupt. Also spreche ich einen Mitwartenden an. Ein nettes Gespräch ergibt sich - über arbeiten und urlauben, Kinder und Familie, Wohnungen-Häuser und Wohnorte und noch einiges mehr. Beim zweiten Bier stoßen wir auf das Du an und ein paar Stunden später sitzen wir dann im Bus und schlafen beide friedlich ein. Kurz vor der Ankunft - wir hocken beide ein bischen schlaftrunken herum, rücken wir auf einmal näher zusammen, unsere Hände finden sich, halten sich streicheln sich. Ein schöner Moment, mitten in der Nacht im Nebel. Wenige Minuten später steige ich aus, hinterlasse noch schnell meine Visitenkarte und falle erschöpft ins Bett. Dieser kurze Moment der Nähe jedoch, vom Vorabend, der begleitet mich heute noch den ganzen Tag - und es ist ein schönes Gefühl - auch wenn wir uns vielleicht nicht mehr sehen werden.
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Sonntag, 18. November 2007

Schreiben, Recherchieren - Wegfahren

Also - Herzkönig ist wirklich ein schöner Film, auch wenn ich ihn leider noch nie in der dreisprachigen Originalfassung gesehen habe. Aber auch so ist der Film sehr fein, weil er implizit darstellt, dass Krieg mindestens genau so verrückt ist, wie die Insassen einer Irrenanstalt. Ich habe auch schon bei einigen Programmkinos angeregt, den Film doch einmal zu spielen, doch wurde ich leider nie gehört damit.... (das war also mein zweiter Wikipediaartikel).

Um besser recherchieren zu können, habe ich mich ganz brav auch an der hiesigen Bibliothek angemeldet, nur leider dürfen "normale" BenutzerInnen (also nicht Studierende) nur Bücher in der Hauptbibliothek ausborgen und nicht in den oft viel interessanteren Fachbibliotheken.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues, außer, dass der Wintereinbruch mich untertags immer müder werden lässt, während ich dann irgendwann kurz vor Mitternacht wieder munter werde - komische Sache.

Ach ja, und in zwei Stunden fahre ich beruflich für drei Tage nach Brüssel, um massenhaft Kooperationspartner und Sponsoren zu treffen.
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