Alltag

Sonntag, 1. März 2009

Ein Monat

Und kaum schaut man hin, ist das Monat schon wieder vorbei. Da sitze ich nun am Sonntag Abend, ärgere mich (wieder einmal) über das Wahlergebnis und blicke auf ein tolles Monat zurück, von dem das beste leider so pikant ist, dass ich mich darüber hier nicht ausbreiten kann.

Einiges habe ich zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder gemacht. Schifahren zum Beispiel. War mir zuletzt irgendwie immer zu teuer, zuviel Action und ökologisch korrekt ist es auch nicht wirklich. Doch bei den jetzigen Schneemengen mußte ich es einfach wieder probieren, weil ich irgendwie der Meinung war, wenn ich es jetzt nicht wieder mache, dann fange ich gar nicht mehr damit an. Und so habe ich es sogar geschafft, einen Betriebsausflug auf der Piste zu organisieren. Trotz schlechtem Wetter und Schneefall, hat das Schifahren sehr viel Spaß gemacht - und es tatsächlich so: man verlernt es nicht, auch wenn es ein bisschen holpert. Andere Dinge verlernt man übrigens auch nicht....

Ansonsten habe ich ein paar Tage grippig im Bett verbracht, um gleich darauf eine mehrtägige Dienstreise nach Brüssel zu machen. Dort war es- wie meistens - ziemlich anstrengend. Immer hübsch angezogen sein, mit viel zu hübschen Schuhen, viel zu lang über das dortige Kopfsteinpflaster hoppeln, viel Bier trinken und Fritten essen. Gleichzeitig hatten wir auch noch eine Stelle ausgeschrieben, auf die sich knapp 60 BewerberInnen gemeldet haben. Da gibt es viel zu lesen und Gespräche zu führen. Das Ergebnis hat nun leider auch für eine betroffene Person im direkten Umfeld für Unmut gesorgt, was an mir auch nicht ganz spurlos vorübergeht.

Gekoppelt mit einem insgesamt höheren Arbeitsaufwand, ist also der Monat nur so dahingeflutscht - und das Blog doch ziemlich leer geblieben. Ob Besserung in Sicht ist, traue ich mich gerade nicht abzuschätzen. So wie es ausschaut bin ich in den nächsten zehn Tagen in Wien, Bad Ischl und Brüssel. Ich werde mich jedenfalls bemühen die Frequenz wieder zu erhöhen. Bis demnächst....
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Montag, 2. Februar 2009

Wiener Lokalrunde

Puh - heute war wieder mal so ein Montag, an dem ich mir in der Früh dachte, ich hätte gerne Erholung von dem Wochenende. Obwohl Wien sich so grau wie eh und je dargestellt hat, genoss ich äußerst umtriebige Tage dort.

- Ein spannender Gesprächstermin im Ministerium
- ein wohlschmeckendes Mittagessen bei gleichzeitigem gratis WLAN surfen im Prückl - eines der wirklich guten Wiener Kaffeehäuser mit Flair
- ein Kaffee bei netten Plaudern im Dohmmayer - Hietzing, as Hietzing can
- köstlichen französischen Stinkekäse mit guten Rotwein mit einer lieben Freundin in der leeren Wohnung meiner Eltern (die genau für die Zeit, die ich in Wien war, ein verlängertes Wochenende in der Steiermark verbrachten)
- einige Bierchen im Pontoni, ein Beisl, das schon so klassisch daher kommt, das es fast schon Kult ist
- ein Sonntagsfrühstück im Möbel, wo die Bobodichte nicht zu unterschätzen ist
- und natürlich ein herrlicher Tarockabend mit der liebsten Freundin und ihren Freundinnen.

Scheee wars, aber anstrengend - das nächste Wochenende wird wieder mehr gelümmelt.
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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Wieder zurück

Also - ich bin vor zwei Tagen gesund und munter, und völlig nach Plan nach drei wunderschönen Wochen in Thailand wohlbehalten und sehr müde nach Hause gekommen. Der Jetlag hat mich zwar noch immer aber langsam wird es.

Der Urlaub war wunderschön und entspannend, das Essen gut und das Yoga schweißtreibend. Da ich noch immer recht müde bin, und da diese Woche in der Arbeit noch einiges los, dauert es eventuell noch ein bisschen bis ich Hunderte von Fotos gesichtet habe und hier etwas posten werde.

Von der politischen Lage haben wir übrigens nur etwas mitbekommen, weil einige Mitreisende eine Woche gestrandet waren - allerdings waren sie recht guter Laune, da sie de facto eine Urlaubswoche angehängt hatten.

In der Zwischenzeit empfehle ich folgenden Thailandblog wo auch auf die politische Lage eingegangen wird, oder einen Blick auf meine Berichte vor zwei Jahren.
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Montag, 17. November 2008

Am Sprung

Die letzten zwei Wochen hatten es also in sich. Während ich also eigentlich nur mehr urlaubsreif war musste ich zwei Mal für einen Tag nach Wien (dafür ist meine Wohnung jetzt endgültig vermiete) und war auch noch drei Tage in Brüssel, wo ein Termin sich an den anderen reihte.

Jetzt sitze ich zuhause, schreibe meine letzten Mails, und sollte auch einmal mit dem Packen weitertun - heute Abend geht es für drei Wochen nach Thailand
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Montag, 3. November 2008

Ein Wochenende in der alten Heimat

Ein schönes Wochenende war das in Wien - so angenehm und ruhig. Die letzten Male bin ich immer von einem Treffen zum nächsten gejagt - sozial Stress pur- und war am folgenden Montag wochenendreif. Diesmal war das anders - maximal zwei Treffen am Tag und dazwischen einfach ein bisschen Ruhe haben, sich in einem der vielen Fauteuils in der elterlichen Wohnung niederlassen - und das schöne gruselige Buch schmökern - aber auch in die Van Gogh Ausstellung gehen und sich gemeinsam mit unglaublich vielen Leuten, durch die dicht gedrängten Räume schlängeln und an einem grauen Novembertag in den Prater spazieren gehen, der trotz Hochnebel gerade unglaublich bunt ist.

Jetzt wird noch eine Woche gearbeitet, nächste Woche geht es nach Brüssel und dann steht dem Urlaub nichts mehr im Weg -
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Montag, 27. Oktober 2008

Kinderwochenende

Es ist wie eine Parallelwelt - ein anderer Raster wird über die Stadt gelegt. Unterwegs mit einer lieben Freundin und ihrem vierjährigen Sohn wird alles auf einmal anders betrachtet - ist es kinderfreundlich, interessant für den Kleinen - oder - wird es sich ausgehen, können wir zum richtigen Zeitpunkt was zum Essen bekommen? Da ist viel Planung und Logistik erforderlich. Und was für eine Fantasie notwendig ist so einen jungaen Mann durchgehend bei Laune zu halten - mit langen, ausgeschmückten Geschichten, mit Versprechungen und Vertröstungen. Auffallend auch der Segen und Fluch des Fernsehens. Während unser junger Freund durchgehend beschäftigt werden muss (mit Geschichten, oder Malen einem Spielplatz oder sonst etwas spannendes ) kehrt die absolute Stille ein, in dem Moment wo der Fernseher eingeschaltet ist. Irgendwie angenehm - und gleichzeitig erschreckend - bei dem Weltbild, das hier teilweise vermittelt wird. Und was mir fast am besten gefallen hat: Wie sehr man mit so einem kleinen Gschrapp die Welt selber neu entdeckt - to be repeted!
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Sonntag, 19. Oktober 2008

Salzburger Nächte

Wie ich zu bloggen angefangen habe, war ich ja ganz anonym und wäre nie und nimmer auf die Idee gekommen, irgendwelche dieser Netzbekanntschaften auch in Realität kennenlernen zu wollen. Dies hat sich mittlerweile geändert und ich muss sagen ich habe es noch nie bereut. Durchaus spannende und bereichernde Leute durfte ich bis jetzt immer wieder mal kennenlernen.

Auch mit der Wiener Katze und ihrem Neo-Salzburger "Kumpel" war mir gestern ein äußerst vergnüglicher Abend beschieden. (wenn auch mit Nachwirkungen einer anderen Katze - besser gesagt eines Katers- versehen). Die ganze Geschichte ist übrigens hier nachzulesen.

Ich durfte Seiten von Salzburg kennenlernen, von denen ich bis jetzt keine Ahnung hatte, ein Lokal von innen sehen, in das ich alleine nie reingegangen wäre (und wo die Katze und ich den Frauenteil massiv erhöht haben). In diesem Sinne freue ich mich natürlich auf das nächste Treffen, sei es in Wien oder in Salzburg....
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Freitag, 17. Oktober 2008

Nur ein Tag....

Frühmorgens eine schöne und etwas emotionale von Hustenanfällen gebeutelte Yogastunde. Danach stundenlang im Kaffeehaus sitzen, frühstücken und Zeitung lesen. Das sollte ich öfters tun. Es gibt wenig Orte wo man so schön allein und doch in Gesellschaft sein kann wie in Kaffehäusern. Danach noch länger in einer Buchhandlung die Neuerscheinungen durchstöbert und aus mir unerfindlichen Gründen kein einziges Buch gekauft.

Und sonst ein bisschen gearbeitet und viel ausgeruht - bis ich jetzt wieder Fotos hochladen wollte und feststellen musste dass sich meine Kamera gerade zu keiner Aktion bewegen lassen will. Jetzt lasse ich sie noch einmal voll aufladen und wenn das nichts wird, dann werde ich mir wohl schnell eine neue kaufen müssen.

Und dass ein Tag nachdem ich eine uralte ziemlich hohe offene Stromrechnung zugestellt bekommen habe, wo ich gegenüber meiner damaligen Mieterin außer Psychoterror kein einziges Druckmittel mehr in der Hand habe.....
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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Kleiderfragen

Nachdem ich ja schon vor dem Kongress Schwierigkeiten hatte meine guten Sachen reinigen zu lassen, ging das Wäschedrama dann in den Bergen weiter. Zuerst wurden meine Sachen nicht gereinigt, weil dies innerhalb von vier Werktagen nicht möglich war. Als ich dann wenigstens meine gute Hose in der Früh noch schnell bügeln wollte (nachdem dem Motto - wenn schon dreckig dann wenigstens schön glatt) schmolz mir diese unter dem Bügeleisen förmlich hinweg. Ein Riesenloch am unteren Ende - vielleicht lass ich noch Bermudas draus machen.

Auf der Konferenz folgte dann Kleidungsimprovisation. Immer die gleiche enge schwarze Hose (die jede Nach draussen gut lüften konnte und des morgens aufgebügelt wurde) mit wechselnden Blusen und Sakkos. Ist glaube ich niemanden so wirklich aufgefallen - und ist eigentlich auch ganz angenehm nicht im grauen Einheitsanzug unterwegs zu sein.

Und da wir gerade bei Kleiderfragen sind, möchte ich festhalten, dass es viel mehr Spaß macht Kleidung zu kaufen, wenn man einige Kilo weniger um die Hüften hat - sagte sie schokoladessend....
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Sonntag, 21. September 2008

... und weg

Huch schon wieder ist ein Jahr vergangen und unser großes alljährliches Event in den Bergen steht vor der Haustür. In nur wenigen Tagen fahre ich wieder für knappe zwei Wochen dorthin. Die Vorzeichen sind ein erhöhter Stresslevel in der Arbeit, alles wird umtriebig und die Mails zischen nur so dahin. Dann gilt es auch noch Vorbereitungen zu treffen.

Der Versuch meinen guten Anzug hier in der Stadt noch reinigen zu lassen war nicht von Erfolg geprägt. Die Annahmestelle hier in der Altstadt hat nur vom späten Vormittag bis in den Nachmittag geöffnet - unmöglich für mich da hinzukommen. Und der Versuch einmal schon um 5h das Büro zu verlassen, um eine Wäscherei vor sechs Uhr zu erreichen, hat mich direkt in die Salzburger Rush Hour und zu einem Wutanfall über die hiesige nicht vorhandene Verkehrspolitik geführt - auf einmal hat die ansonsten 10 minütige Busfahrt eine Stunde gedauert. Und dann habe ich mir gestern noch brav Konferenzschuhe gekauft und massenhaft Wäsche gewaschen.

In zwei Tagen bin ich dann weg. Neuigkeiten von mir dann vor allem über Twitter. Machts es gut und wünscht mir Glück für den Event.
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