Donnerstag, 1. November 2007

Hinter den Kulissen von Wikipedia

Uij - da habe ich was Neues entdeckt, wo man Unmengen an Zeit verbringen kann. Der Hintereingang zu Wikipedia sozusagen - das Autorenportal. Da habe ich die letzten Tage viel Zeit verbracht und sehr viel gelernt, wie einer meiner absoluten Favorites funktioniert.

Das ist eine ziemlich beeindruckende Sache - auch wenn der Tonfall oft etwas rauh ist. Eine richtige Organisation, mit relativ klaren Strukturen und Hierarchien. Und wenn man bedenkt, dass nur ein ganz verschwindender Teil der Wikipediabenutzer sich auch daran beteiligen, erkennt man dessen Bedeutung im Netz noch einmal mehr.

Für Unwissende ist das allerdings auch eine ziemliche Schlangengrube, weil das Regelwerk kompliziert und nicht immer auf den ersten Blick zugänglich ist. So habe ich mir gedacht ich probiere mich einmal an einer "eingeforderten" Übersetzung, und war prompt mit einem Löschantrag mit ziemlich harschen Postings konfrontiert.

Trotzdem könnte ich mir gut vorstellen in nächster Zeit da einiges beizutragen - sich mit bestimmten Themen vollkommen frei von ökonomischen Zwängen zu beschäftigen sagt mir eigentlich recht zu..... Mal sehen.
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Mittwoch, 31. Oktober 2007

Feiertagsklau

Habe ich gerade beim Stöbern auf Wikipedia entdeckt:

Im Jahr 2008 fällt der 1. Mai zum ersten Mal seit er ein Feiertag ist, auf Christi Himmelfahrt.

Skandal!
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(Nicht) endende Beziehungen

Über meinen Arbeitskollegen erhalte ich seit einiger Zeit immer wieder Einblicke in das Nicht-Funktionieren von Fernbeziehungen. Der aktuelle Stand: Das Paar hat sich seit drei Monaten nicht mehr gesehen, die Planung eines gemeinsamen Urlaubs (der dann abgesagt wurde) hat in einer ziemlichen Kettenreaktion zu einem ordentlichen Knatsch geführt.

Nun reden Sie zwar wieder, aber irgendwie scheint die Luft draussen zu sein. Schluss machen, tut aber auch keiner von den beiden. Auf Nachfragen meint mein Kollege, er will nicht Schluss machen, weil er dann leidet wie ein Schwein. Aber zusammen sein will er mit ihr anscheinend auch nicht mehr (bzw. er sieht keine Zukunft in der Beziehung).

Die habe ich schon gern, die Kerle, die es zwar nicht schaffen eine Beziehung zu beenden, aber auch nicht diese zu führen. Am Liebsten würde er warten bis er die nächste Freundin hat -

Ja es stimmt schon - Männer verabschieden sich innerlich, unternehmen aber nichts, bis die nächste am Horizont auftaucht.....
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Dienstag, 30. Oktober 2007

My accent

Ich weiss ja, dass ich nicht perfekt englisch spreche (auch wenn dies natürlich, wie bei vielen anderen so im Lebenslauf steht). Trotzdem war ich immer der Meinung, dass ich mich wacker schlage.

Nachdem ich in der Schule fast kein Englisch hatte, hat mich später mein damaliger Freund nahezu genötigt Englisch und nicht Privatrecht als Wahlfach zu nehmen (und er hatte natürlich recht). Später war ich auf zahlreichen internationalen Seminaren, habe über jedes Thema auf Englisch diskutiert, im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts auch auf Englisch publiziert, einige Vorträge gehalten und während des Postgraduate Studiums sogar drei Wochen in Kanada verbracht, wo natürlich der ganze Unterricht (inklusive Präsentationen und Seminararbeiten) nur auf Englisch war.

Ich war also immer der Meinung das passt alles ganz gut, bis auf die Tatsache, dass ich meistens mit Leuten zu tun hatte, deren Muttersprache auch nicht Englisch ist (eine nicht zu unterschätzende Angelegenheit).

Im neuen Job hat sich das alles ein bisschen verschoben. Nicht nur dass meine zwei Kollegen längere Zeit in London studiert haben, nein ich habe auch noch mit urvielen Native Speakers zu tun, die auf einmal nicht mehr so leicht zu verstehen sind.

Doch der Gipfel kam heute, als mir mein Gegenüber am Telefon unverblümt in den Hörer sagte: "Your accent is very hard to understand" und was sagt das brave Mädchen? Nein - nicht wie es angemessen gewesen wäre "Your´s too" , sondern nur "I am sorry" , worauf sie wieder meinte: "I know I´m terrible".

Daraufhin habe ich dann doch ein bisschen verschreckt angefangen nach Sprachferien für Erwachsene zu suchen....
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Sonntag, 28. Oktober 2007

Fragen an die Küche

Kann Schimmelkäse eigentlich auch schimmeln? Manchmal bin ich mir bei meinem Gorgonzola nicht so sicher, ob das jetzt noch der "gewünschte" Schimmel ist.

Und...

Warum sind die Salatblätter in den Restaurants immer so groß geschnitten, dass der Salat erstens schwierig zu essen ist, und zweitens viel zu schnell weggeggessen ist?
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Samstag, 27. Oktober 2007

Fernsehen bis zum Abwinken

Puh - Angefangen hat es mit dem schönen Film Scaramouche, bevor der mehr oder wenige nahtlose Übergang zum Seriennachmittag stattgefunden hat - zwei Folgen Gilmore Girls, danach Brothers & Sisters und zum Drüberstreuen Greys Anatomy.

Jetzt am Abend wird es wieder eine Spur gehaltvoller, Bela Block zum Thema Kinderhandel.

Und bevor ich mit weiter unter der Hand verblöde, hier noch die beste Fechtszene aller Zeiten - aus Scaramouche....

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Bilder Berchtesgaden

Berchtesgaden Detail




Boden




Berchtesgaden - Bemaltes Haus
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Freitag, 26. Oktober 2007

Berchtesgaden

Der erste Eindruck am Busbahnhof von Berchtesgaden ist verheerend: ein riesiger Kreisverkehr, Unmengen an Autos und nirgends ein Hinweis wie man in das Ortszentrum kommt. Ich kann es fast nicht glauben, dass dies ein Tourismusort sein soll, der sich Dum umweltfreundlichen Verkehr kümmert - für einen trüben Oktobertag ist hier eindeutig zuviel los. Und neben den ganzen Privatautos findet man auch noch Unmengen an Reisebussen.

Auch der Ort wirkt insgesamt wie ein ausuferndes Gebilde - ohne Anfang, ohne Ende. Erst nach einiger Zeit kann ich auch die Reize erkennen- z.B der Kirchen und des Schlosses. Trotzdem es bleibt ein schaler Geschmack - alles schaut ein bisschen nach 70er Jahren aus. Beim recherchieren später finde ich dann einen Artikel, in dem sich die lokalen Grünen gegen den Billigtourismus in der Region verwehren. Ja, genauso schaut hier alles aus.

Wirklich schön wird dann der Aufstieg zum traumhaft gelegenen Café Lockstein und der Kaffee auf der Terasse mit Watzmanblick.

Blick auf Berchtesgaden
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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Verpackt

Eingepackt

Die (so schwer fotografierbare) Pferdeschwemme wird vor dem Herbst geschützt.
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Planeten

Planeten-Small-Immer wenn ein neues Buch von Dava Sobel erscheint, kaufe ich es sofort, weil ich diese wunderbare Mischung aus Wissenschaftsgeschichte und tollem Stil sehr schätze.

Ihr neues Buch "Planeten" hat mich allerdings noch einmal mehr in seinem Bann gezogen. Von jemand anderem geschrieben, hätte ich mir ein Buch mit dem Titel und den Inhalten wohl nicht gekauft. Und auch wenn mich Astronomie nie besonders interessiert hat, bin ich in dieses Buch ganz eigenartig reingekippt.

Ein Planet nach dem anderen wird beschrieben. Sowohl die Forschungsgeschichte, die Mythologie, die "Rezeption" über die Jahrhunderte. Gleichzeitig werden die Planeten auch beschrieben, wie sie aussehen und wie sie "funktionieren". Das ganze ist so plastisch, dass ich vor dem Einschlafen regelmäßig die Bilder der Planetenlandschaften vor meinem geistigen Auge hatte.

Eine ganz warme Empfehlung also...
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Dienstag, 23. Oktober 2007

In den Kurzurlaub (fliegen)

Heute durfte ich live miterleben, wie sich innerhalb weniger Mausklicks der ursprüngliche Flugpreis von sechs Euro auf 80 € erhöht hat. Ein Teil davon sind Steuern, ein Teil Zusatzleistungen (wie Gepäcksaufgabe oder bevorzugte Behandlung in der Hoffnung sich nicht um Sitzplätze prügeln zu müssen) und dann habe ich aufgrund eigener Blödheit auch noch eine Versicherung abgeschlossen. Mein Kollege hat es dann geschafft, den Flug ohne die Versicherung zu buchen, allerdings musste er dreimal ganz unten und versteckt anklicken, dass er die Versicherung wirklich nicht will.

Aber gut - es ist immer noch ein sehr günstiger Flug. Und da ich schon einmal nach London muss, habe ich noch ein paar Tage für mein eigenes Vergnügen dazu gebucht. Dazu musste ich eine günstige und zentral gelegene Unterkunft finden, was auch eine Herausforderung ist. Um nebbiche 55 Pfund pro Nacht (das sind immerhin fast 80 €) habe ich nun ein Zimmer mit Frühstück mit Dusche und Klo am Gang. Bin ich neugierig, was das für ein Loch ist....

Jetzt heisst es Reiseführer wälzen und überlegen, was ich mit 2 1/2 Tagen in London nur für mich tun werde. Für Hinweise bin ich dankbar.

Und dann überlege ich auch noch gerade, ob ich das kommende lange Wochenende für einen kurzen Ausflug in irgendein schönes Landhotel oder so fahren soll um ein bisschen zu wandern und zu relaxen (was dann interessanterweise weniger schlechtes Gewissen auslöst, als faul zu hause zu sein). Noch kann ich mich allerdings nicht dazu durchringen - Mal sehen....
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Montag, 22. Oktober 2007

Beteiligen - Wahlen in der Schweiz und in Polen

Zwei Länder - zwei Wahlen und ein gemeinsames Thema - die hohe Wahlbeteiligung. Während letztere in Polen dazu führt dass die Wahllokale fast kollabieren und der unaussprechliche Zwilling abgewählt wird, stellt sich die Situation in der Schweiz anders dar. Offensichtlich hat die Rechte es mit einem zutiefst niedrigen Wahlkampf geschafft, ihre Wähler (und wohl auch Wählerinnen) zu mobilisieren. Interessant weil es doch eigentlich heisst, dass eine hohe Wahlbeteiligung eher den kleineren Parteien nützt - das hat für die Schweiz nur teilweise gestimmt - weil ja neben der SVP wenigstens auch die Grünen gewonnen haben.

Was mich jedoch eigentlich erschüttert ist die Frage der Wahlbeteiligung. In Polen lag diese bei 54% - und das war absoluter Rekord seitdem es freie Wahlen gibt. In der Schweiz lag die Wahlbeteiligung bei 50% - und das war der höchste Wert seit den 70er Jahren. Und in beiden Ländern waren das eben nicht irgendwelche Wahlen, sondern Richtungsentscheidungen basierend auf auffälligen Wahlkämpfen.

Nun - Gründe nicht wählen zu gehen gibt es natürlich ganz viele. In der Schweiz wird ja z.B. immer gesagt, dass aufgrund der Tatsache, dass sich mit den Wahlen eh nichts ändert (Konkordanzprinzip) die Leute auch nicht wählen gehen. Das erklärt nur nicht warum sie sich dann bei den zahlreichen Volksabstimmungen auch nicht äussern wollen. (wobei ich, am Rande bemerkt, schon sehr überrascht war über das politische Desinteresse meiner über 20 WG KollegInnen in der Schweiz - tw. durfte ich sogar ihre Wahlzetteln ausfüllen !!)

Und die eigentlich interessante Frage ist natürlich, wie sich die Nichtwähler aufteilen würden. Natürlich kann man sagen, dass Blocher nicht von 30% der Schweizer sondern nur von 15% gewählt wurde - doch das ist natürlich zu einfach gestrickt.

Hier in Österreich stellt sich die Lage ein bisschen anders dar. Die Wahlbeteiligung liegt üblicherweise um die 80% - das heisst wir können guten Gewissens sagen, dass wir unsere Regierung verdient haben.

Und was bleibt? Irgendwann wird sich bei sinkender Wahlbeteiligung die Legitimitätsfrage immer stärker stellen. Doch eine starke Beteiligung der Bevölkerung (wie in der Schweiz durch die zahlreichen Volksabstimmungen) führt offensichtlich nicht zur Insanspruchnahme eben dieser Beteiligung. Ein Teufelskreis - dem zu entkommen wohl große Bedeutung zukommt - eigentlich auch im Eigeninteresse der Politik.

Ach ja: und hier noch ein spannender Link zum Thema Wahlbeteiligung.
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Sonntag, 21. Oktober 2007

Langeweile und Ehrgeiz

Ich lese meine Blogeinträge der letzten Wochen und mir schlafen dabei die Füsse ein. Ich merke wie langweilig und ruhig mein Leben gerade ist. Die Tage und Wochen plätschern so dahin und eigentlich fühle ich mich recht wohl dabei. Nur manchmal spüre ich so ein Ziehen, dass da doch noch mehr sein könnte. Da merke ich dass es eine Eigenschaft von mir gibt, die ich in den letzten Monaten erfolgreich verdrängt habe - mein Ehrgeiz. Richtig aufgefallen ist es mir, wie ich nach der letzten Yogastunde den Muskelkater schon anmarschieren spüren konnte. Da habe ich gemerkt, dass ich den Ehrgeiz jetzt anscheinend dort auslebe (was ja eigentlich nicht Sinn der Übung ist).

Ja vor einem halbem Jahr, war es mein Ziel einen besseren Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. Offensichtlich ist mir das gelungen, vielleicht sogar zu gut. Denn jetzt ist es wieder da - dieses Ziehen - das mich fragt, ob es da nicht noch mehr gibt. Was das aber sein könnte ist mir derzeit noch nicht klar. Irgendwie kommt mir das gerade bekannt vor !?
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Faules Wochenende

Na das war ja ein wirklich nichtstuendes Wochenende. Das Wetter hat das übrige getan, und so habe ich die Wohnung nur mehr als kurz verlassen in den letzten zwei Tagen.

Viel zu viel Zeit habe ich mit diesem nicht gerade sinnbringendem Spiel verbracht - und dann habe ich heute Nachmittag noch einen schweren Schokoladerückfall gehabt und eine ganze Tafel Marzipanschokolade auf einen Sitz verdrückt (mjamm!).

Ansonsten habe ich nett gekocht, ein wenig gelesen, viel Schrott im Fernsehen gesehen (aber auch die wunderschöne Verfilmung des "Fliegenden Klassenzimmers" aus dem Jahr 1973) und neben einigen wenigen Haushaltstätigkeiten auch wieder mal eine der verbliebenen Bücherkisten ausgepackt (jetzt fehlen nur mehr drei Kisten - ich wohne ja auch erst ein halbes Jahr in der Wohnung....)

Morgen muss ich dann das Gemächlich sein recht schnell sausen lassen, weil jetzt doch wieder einiges ansteht in der kommenden Woche...
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Lebensmittel und so...

Während ich im Supermarkt den guten französischen Senf in den Einkaufswagen lege, erinnere ich mich daran, wie meine Mutter noch vor einigen Jahren, jedes Jahr den Senf kiloweise aus Frankreich importiert hat (neben guten Wein. Essiggurkerln, Fruchtsirups usw.) . Mittlerweile gibt es das fast alles bei uns auch in den Supermärkten - tatsächlich die Konsum- und Lebensmittelwelt ist kleiner geworden. (auch wenn ich nicht weiss, wozu ich chinesischen knoblauch brauche und wenn es diese köstlichen scharfen nordafrikanischen würstchen hierzulande noch immer nicht gibt, aber das ist eine andere Geschichte). Gleichzeitig muss ich leider feststellen, dass mein Lieblingstee nicht mehr im Sortiment ist. Einerseits steigt die Produktevielfalt dramatisch an, aber genau so viele Produkte verschwinden auch vom Markt oder von den Supermarktregalen. Angeblich können sich nicht einmal 20% der eingeführten Produkte im Lebensmittelbereich am Markt halten. Eigentlich kein Wunder bei der unglaublichen Vielfalt.

Froh bin ich dann zuhause zu sein, während sich das Wetter nicht entscheiden kann, ob es regnen oder schneien soll, ist es bei mir überraschen war. Obwohl die Heizung nicht angestellt ist, hat es den ganzen Tag in der Wohnung nie unter 20 Grad. Da kann ich gemütlich kochen, und währenddessen mit der Freundin telefonieren, während sie auch kocht. Das nächste Mal kochen wir dann zusammen - und nicht nur fernmündlich....
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Donnerstag, 18. Oktober 2007

Computer- und sonstige Scherereien

Der gestrige Tag ist mir irgendwie davongeronnen. In der Früh zum ersten Mal seit einer knappen Woche ein Lebenszeichen vom Vorgesetzten, er komme am Nachmittag zu einer Besprechung.

Nicht nur, dass ich ein wenig früher gehen wollte - um einzukaufen und die vor dem Yoga auch noch schnell nach Hause zu gehen, ich wollte gestern eigentlich auch noch die Websiteaktualisierung nach der Konferenz endlich abschließen.

So bin ich also statt um 1/2 6 erst nach 7h aus dem Büro gekommen, war nicht einkaufen und durfte auch noch in aller Hektik nach Hause tschurteln um meine Yogasachen zu holen und dann gleich in den Kurs zu eilen. Dass meine Schwester auch noch auf mein Feedback zu ihrer Diplomarbeit wartet, ist dabei natürlich auch untergangen.

Das gemeinste kommt aber noch: als ich dann am späteren Abend mit Mozartkugeln bewaffnet eine gemütliche Blogrunde drehen wollte, hat sich mein Computer wenige Minuten nach dem Hochfahren einfach verabschiedet. Bild weg, nichts mehr da - beim nochmaligen Hochfahren erscheint für wenige Sekunden ein Bild, um dann sofort wieder zu verschwinden. Meine kleine Hoffnung, es handelt sich nur um den Bildschirm hat sich heute am Vormittag, beim Versuch ihn an einen Bürobildschirm anzuschließen, leider schnell verflüchtigt. Jetzt kann ich nur noch hoffen, jemanden zu finden, der mir die Daten rettet, da ich Trottel natürlich die letzte Sicherung vor einigen Monaten gemacht habe - vor allem um die Bilder täte es mir doch sehr leid....

So sitze ich jetzt mit meinem Bürocompi zuhause und freue mich, dass zumindestens die Website heute abgeschlossen wurde....
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Mittwoch, 17. Oktober 2007

Sicko

SickoPositiv überrascht war ich von dem Film. Natürlich ist er plakativ und lässt kein gutes Haar am Amerikanischen Gesundheitssystem, während gleichzeitig die europäischen Systeme so hochgejubelt werden, dass wir direkt ein bisschen schlechtes Gewissen bekommen - darüber noch schimpfen zu wollen. Natürlich ist er provokant - vor allem wenn er mit den freiwilligen Helden nach Kuba fährt und sie dort die Pflege bekommen, die ihnen zuhause vorenthalten wird.

Gleichzeitig wird neben vielen Einzelschicksalen auch ein Einblick in die Praktiken der Versicherer gegeben, entlarvende Aufnahmen über Sinn und Zweck des Systems aus den 70ern eingespielt, und das Scheitern Hilary Clintons mit der Gesundheitsreform dokumentiert. Noch dazu sind die Zusammenschnitte manchmal wirklich zum Brüllen komisch
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Montag, 15. Oktober 2007

Oktobersonne und Computerprobleme

Nachmittagskaffee

Das war der angeneme Teil des heutigen Nachmittages: der Kaffeeplausch mit den lieben KollegInnen, bei dem wir auf die fertige Diplomarbeit unserer studentischen Mitarbeiterin angestoßen haben.

Weniger angenehm jedoch durchaus interessant war ein einstündiges Telefonat mit unserem Administrator, der dann schlussendlich dafür sorgen konnte, dass wir auch wieder einen direkten Serverzugriff hatten. Um das zu erreichen, konnte ich auf meinem Bildschirm mitverfolgen, wie er nicht nur in meiner Konfiguration herumgetan hat, sondern sich auch noch auf den Server (der wieder an einem anderen Ort steht) eingeloggt hat, und dort die Konfigurationen verändert. Jetzt wird mein Compi wahrscheinlich die halbe Nacht synchronisieren, und dann sollte morgen wieder alles gehen, uff..
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Sonntag, 14. Oktober 2007

Auf den Gaisberghängen in der Sonne

Parsch - Judenberg - Steinwander - Aigen
Ca. 1,5h


Es ist kaum zu glauben: Auf den Gaisberg ist einmal eine Zahnradbahn gefahren. Allerdings nur bis 1928 - dann kam die Straße und die Bahn wurde abmontiert. Nun brausen also die Autos rauf, statt einer ruckelnden Zahnradbahn, und auch wenn anscheinend hin und wieder Stimmen laut werden, die Bahn aufgrund der Verkehrsüberlastung am Gaisberg doch wieder zu revitalisieren, erscheint dies doch eher unwahrscheinlich.

Dafür kann man auf der Strecke sehr gut den Berg hinaufwandern, zuerst im Wald, dann über schöne Wiesen mit guten Ausblicken auf die Stadt, die Festung und den Untersberg. Bei Judenberg gehe ich rechterhand ein Stücken auf der Gaisbergstraße und zweige dann die Straße nach unten wieder ab. Auch hier schöne Höfe und schöne Ausblicke an einem warmen, wenn auch leicht diesigen Herbsttag.

Bauernhaus am Gaisberg

Herbst am Gaisberg

Gemütlich auf der Straße geht es runter, dann ein wenig in den Wald und ich komme bei Schloss Aigen raus. Zehn Minuten später beim Bahnhof erwische ich direkt eine S-Bahn zurück, und komme gut ausgelüftet zuhause an
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