Dienstag, 17. Juli 2007

Splitter - Gewicht und Yoga und Männer und Wandern und überhaupt.....

Das Eingeständnis tatsächlich eine Kleidergröße zugelegt zu haben, tut doch etwas weh. Wenn das in dem Tempo weitergeht, muss ich etwa alle fünf bis sieben Jahre eine weitere Kleidergröße dazulegen, was mir gar nicht so behagt. Andererseits gehört Essen zu den Dingen, die ich wirklich gern tue. Kann ich mich also aufraffen, die ganzen ungesunden Sachen zu reduzieren? Kann das denn auch Spaß machen?

Andererseits hatte ich gestern meine erste Yogastunde und das hat großen Spass gemacht, und ich glaube, es tut auch gut. Hoffentlich ziehe ich das auch durch, weil Dinge mit viel Begeisterung anzufangen, um sie dann bald uninteressant zu finden, ist doch eine ziemliche Spezialität von mir. Yoga ist andererseits wie erwartet eine reine Frauensache. Interessante Männer werde ich dort wohl auch nicht kennenlernen....

Das bringt mich drauf, dass ich morgen endlich das Wanderwochenende absagen muss, da mein potentieller Wanderpartner zuviel Interesse an mir gezeigt hat, und ich mich nach ein paar Bierchen dazu hinreißen habe lassen, ihm vielleicht doch etwas Hoffnung zu machen. Ein gemeinsames Wanderwochenende ist in diese Situation wohl nicht der richtige Weg.

Da fahre ich doch lieber eine Woche später mit einer lieben Freundin für eine Woche in die Berge. Ein Bauernhof, mitten im Gebirge mit Badesee - na wenn das nicht schön wird......
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Montag, 16. Juli 2007

Kleine Abkühlung für Busfahrer

Es leiden ja viele unter der aktuellen Hitze, fast noch mehr als unter dem schlechten Wetter letzte Woche (oder kommt mir das nur so vor??).

Sehr nette war jedenfalls der Busfahrer, der auf einmal stehenbleibt, sogar den Motor abstellt, um sich im Eissalon ganz gschwind eine Eistüte zu holen, die er danach während des Fahrens schlecken konnte. Ich hab es ihm gegönnt, weil mehrere Stunden in diesen Bussen (angeblich hatte es hier gestern über 34 C) ist wirklich nicht lustig....
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Samstag, 14. Juli 2007

Assoziationen über Gewalt in Bildern

Vor ein paar Wochen, als ich Paola fragte, ob all diese Filme voller Gewalt und lebenden Toten, die im Fernsehen laufen, nicht schädlich für die Kinder seien, hat sie mir geantwortet, ein Psychologe habe erklärt, er sei in seinem ganzen Berufsleben niemals Kindern begegnet, die durch einen Film neurotisiert worden seien, außer einmal und in diesem einem Fall sei das unheilbare in der Seele verletzte Kind durch Walt Disneys Schneewittchen ruiniert worden.

.... lese ich in meinem aktuellen Buch mit ziemlichen Schmunzeln und erinnere mich gleichzeitig an zwei Dinge.
  • Welche Angst ich als Kind genau bei diesem Film hatte. Meine Mutter war ganz baff weil ich mir alle Winnetoufilme, ohne mit der Wimper zu zucken, gerne angeschaut habe, und bei diesem Film ist mir so richtig anders geworden.
  • Mit welcher Ernsthaftigkeit und Verzweiflung eine Gruppe von Kommilitionen (erster Abschnitt, empirische Sozialforschung) versuchten, ein Forschungsdesign zu erarbeiten, mit dem sie die Wirkungen von gewaltverherrlichenden Filmen erheben wollten. Trotz des eindringlichen Rates des Lehrveranstaltungsleiters, dieses Thema, an dem schon ganz andere Forschende gescheitert sind, nicht zu bearbeiten, konnten sie es nicht lassen - und sind gescheitert. Für die ganze Gruppe eine eindrückliche und wertvolle Erfahrung von Möglichen und Nicht Möglichen in der Sozialforschung.
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Schnorren

Seit einigen Jahren habe ich fixe Schnorrprinzipien:

Die erste Person, die mich an einem Tag um Geld anspricht bekommt 50 Cent, alle anderen haben Pech gehabt. Heute bin ich wieder einmal angegangen worden (hierzulande passiert einer das seltener als in Wien, wo es zur Tagesordnung gehört), noch dazu gleich mehrmals hintereinander von der gleichen Person (wohl weil er so hinüber war, dass er nicht mehr geknissen hat, wen er schon aller angesprochen hat) - und doch habe ich gemerkt, dass dieses Geld irgendwie nicht mehr ausreicht.

Wie ich noch studiert habe, war das ja OK, da ich selber so wenig Geld hatte. Danach habe ich bei einer NGO gearbeitet, und hatte das Gefühl mich vom Spenden, dadurch freigekauft zu haben. Aber irgendwie funktioniert das nicht mehr.

Ich merke für mich, dass ich eigentlich mehr spenden müsste sollte, und ärgere mich gleichzeitig, weil doch eigentlich meine Steuergelder auch eine Art Ausgleichszahlung sind (noch dazu - *achtung persönliche Betroffenheit* wo von meiner Gehaltserhöhung durch den Jobwechsel über 70% der Erhöhung mir nicht ausgezahlt werden).

Wie haltet Ihr das? Wieviel spendet Ihr? Und an wen?
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Donnerstag, 12. Juli 2007

Mitgehört

Das Telefon läutet -

Sie*: Ich komme jetzt dann
Er: Du, lass Dir ruhig noch Zeit, wir haben hier noch zu tun.
Sie*: Dann muss ich aber noch mehr Geld ausgeben
Er: Na dann komm lieber gleich

*laut Berichterstattung
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Nachtlichter

Salzburg by night
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Mittwoch, 11. Juli 2007

Bewerbungsgespräche

Einen Nachmittag voller Bewerbungsgespräche habe ich hinter mir, und bin doch ein wenig überrascht, welche leicht zu vermeidenden Fehler da gemacht werden

Es ist zum Beispiel nicht empfehlenswert, gar nicht das Gefühl vermitteln zu wollen (oder zu können) den Job haben zu wollen. Da kann sogar die bestgereihte Kandidatin auf einmal ziemlich abstinken.

Auch der Wunsch eigentlich einen viel weitergehenden Job haben zu wollen, wirkt nicht vertrauenserweckend - obwohl wir natürlich schon überrascht waren, dass sich auf die Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft, in erster Linie DissertantInnen beworben haben.

Und zu guter letzt kommt es sehr gut, ein paar Perspektiven für die Zukunft aufzeigen zu können. Und wer keine Ahnung hat, wohin der Weg führen könnte (und das kenne ich selber nur allzu gut), kann zumindestens Alternativen aufzeigen, oder sich welche einfallen lassen.

Die endgültige Entscheidung haben wir vertagt, aber unsere Präferenz geht in die Richtung der Person, die sowohl gewusst hat, warum sie den Job haben will und dieses Wollen auch glaubwürdig gezeigt hat.
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Dienstag, 10. Juli 2007

Höllerersee - Wandern und Baden

Wunderschön baden kann man am Höllerersee.. Mit dem Zug gehts nach St. Pantaleon oder Trimelkam und von dort in einer ca. einstündigen kleinen Wanderung zum wunderschönen, in einem kleinen Wald gelegenen See. Wenn man, so wie wir, keine Karte hat, und meint einen Abkürzer gehen zu müssen, kann es dann sogar passieren, dass man Autofahrer zum Anhalten zwingt, damit sie den Weg erklären.

Der See liegt ganz fein im Wald, mit ein paar Wiesen und vielen schönen Stellen, um gemütlich einen Sonntag zu verschlunzen. Viele kleine Einstiege in den See erfreuen nicht nur das Auge sondern auch die Gemütlichkeit. Und auch Enten gibt es genug.

Hoellerersee

Eine ausgesprochen feine Küche gibt es dann im Waldcafé. Z.B. Schafskäse in Kürbiskernkruste mit Kohlrabigemüse. Das Service ist schnoddrig bis liebenswert (wenn z.B. der Wirt mich anschaut: "was wollts denn schon wieder") und die interne Logistik noch ausbaufähig.

Müde mit Blasen an den Füßen (von den ungewohnten Trekkingsandalen) treten wir den Heimweg an. Mehr aus Reflex hebe ich beim ersten Auto den Daumen, es hält an und wir werden direkt zum Bahnhof geführt - für meine Schwester das erste Autostopperlebnis (super - von der großen Schwester zum Autostoppen verführt). Das war mehr als passend - keine fünf Minuten, nachdem wir am Bahnhof angekommen sind, geht ein Wokenbruch der Sonderklasse los, und es wird auf einmal so richtig frisch.

Nahezu trockenen Fusses sind wir zwei Stunden später zufrieden zuhause. Ich glaube ich muss bald wieder baden gehen.....
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Jetzt issie weg...

... meine kleine Schwester. Fast vier Tage hat sie sich bei mir eingenistet, wir sind viel Spazierengegangen, waren an einem wunderschönen Badesee, haben Unmengen an Kaffee getrunken, eine Reihe Filme gesehen und natürlich ganz schön viel geplaudert.

Ich benehme mich auch besser in ihrer Gegenwart, sehe weniger fern, esse weniger Schokolade und wasche öfter ab - ja die Pflichten der großen Schwester....

Schön wars, auch wenn ich jetzt froh über ein wenig Ruhe bin, mich wieder hängen lassen kann, vielleicht noch ein Stöckchen beantworten, das mich von Pezwo erwischt hat und noch einige Bilder zu bearbeiten....
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Montag, 9. Juli 2007

Termine vereinbaren

Einen Termin mit lauter wichtigen Leuten zustande zu bringen kann die Hölle sein. Zum Glück gibt es da mittlerweile auch etwas Brauchbares, aber oft gibt es trotzdem keinen Termin wo alle können, und man kann viel Zeit für die Koordination aufbringen.

Viel mehr Spass macht es hingegen, mit BewerberInnen Termine zu vereinbaren. In nicht einmal zehn Minuten vier Termine vereinbart - so macht das Spass und wir lernen, dass die Bedeutung der Personen, offensichtlich ein wichtiger Faktor für deren Verfügbarkeit ist.
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Sonntag, 8. Juli 2007

Unite Parade

Ein bisschen eigenartig ist es schon die wabernden Techno Beats, mitten in der Altstadt. Personen auf der Straße gibt es wenige:

UniteParade 024 (Small)

Die meisten stehen auf Autos. Manche shaken ein bisschen und versuchen die TouristInnen mit ein bisschen guter Stimmung zu beglücken.

UniteParade 028 (Small)

UniteParade 018 (Small)

Während andere eher ratlos auf dem Wagen stehen, oder sich hinters schicken Planen verstecken.

UniteParade 026 (Small)

UniteParade 011 (Small)

Gleich nach der Parade folgt die Putzkolonne, und alles hat bald wieder seine Ordnung.....

UniteParade 040 (Small)

Insgesamt doch eher ein provinzielles Erlebnis....
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Samstag, 7. Juli 2007

Eigenartiges beim Bankomaten

Vorhin bei der Bank spricht mich ein älterer Mann auf Englisch an, er sei vollkommen verloren bei dem Geldautomaten - ob ich das nicht für ihn erledigen könne. Ich schiebe die Karte rein und er bittet mich sogar den Code einzutippen (und das so laut, dass der ganze Saal den Code hören kann), nur leider ist der Code falsch, mit der Meldung, dass mein nächsten Falscheintippen die Karte eingezogen wird. Er bittet mich, es noch einmal zu probieren. Ich frage ihn, wie langer er denn noch "In Town" sei, da er bei einem Karteneinzug ja am Montag auf die Bank müsse. Nach einigem Hin und Her akzeptiert er, dass er mit der Karte auch so überall zahlen kann, und es vielleicht nicht so hilfreich ist, ohne Karte nach Hause zu fahren --- sehr eigenartig.
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Donnerstag, 5. Juli 2007

Gruppe mit Dame

Der große Tag ist gut vorbeigegangen. Es gab eine Vorstandssitzung, ohne meine Eine, und danach die offizielle Büroeröffnung. Ich durfte das Catering einweisen, zu früh gekommene Gäste vom Parkplatz abholen, Taxis für die Weggehenden rufen, die Reden fotografieren und dazwischen Bier trinken und mir den Magen mit Wraps, und anderem Fingerfood vollschlagen.

Komische Sache, alleine unter lauter Männern und dann noch in der Rolle. Aber am frühen Abend war der ganze Spuk vorbei und ich freue mich langsam auf mein Wochenende.
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Frust und Freude

Frust heute - der Präsident ist der Meinung, wir brauchen keine Analyse um eine Strategie zu entwickeln, sondern, wir sollen einfach eine Strategie entwickeln -meine ganze Vorarbeit - für die Würscht.

Im abendlichen Frustsurfen habe ich dann entdeckt, dass es einen spannenden Vortrag gibt, zum Thema meines vorherigen Jobs gibt, und bin einfach hingegangen - habe mich in der Diskussion ordentlich eingemischt, und bin dann noch mit ein paar Leuten von dort einfach mitgegangen, um zu plaudern, ein paar Bier zu trinken - und es war fein. Über spannende Themen zu plaudern, ohne sofort Projekte aufreißen zu müssen - und einfach ein bisschen zu hirnwichsen mit netten Leuten.....

Morgem hingegen, muss ich zeitig in der Früh ins Büro, noch Sachen für die Vorstandsitzung vorbereiten, und dann gibt es eine Büroeinweihung, mit auffallend wenig angesagten Gästen, wobei mir das alles grad nicht so wichtig ist...Schau ma mal....
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Dienstag, 3. Juli 2007

Regen von oben - Auftragsarbeit

Das ist eine Auftragsarbeit. Danke Acqua: Gleichzeitig möchte ich dieses ganz feine Gedicht von Vera Ferra Mikura aus dem Kommentaren rausfischen .... Enjoy

Wenn die ersten Tropfen fallen,
lustig auf das Pflaster knallen,
blühen sie wie Blumen auf.
Bunt gestreifte, bunt gefleckte,
bunt getupfte, bunt gescheckte
nehmen fröhlich ihren Lauf.
Seit die ersten Tropfen fielen,
schweben sie auf dünnen Stielen,
leuchtend schimmernd, rund und glatt.
Bunt gestreifte, bunt gefleckte,
bunt getupfte,bunt gescheckte
Schirme blühen in der Stadt.


Regen

Regen
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Visitenkarten, Strategie und Urlaub

Die Mühen der Ebene - seit drei Monaten warte ich auf Visitenkarten, weil noch immer nicht klar ist, welche Funktionsbenennung einer unser Vorstandsmitglieder hat - langsam wird es peinlich.....

Ansonsten habe ich heute intern einen Strategientwurf vorgestellt, für den ich zwar doch Lob bekommen hat, der aber die Zwickmühle zwischen Zeitdruck und strategischer Planung so gut aufgezeigt hat, dass längere Zeit eine gewisse Ratlosigkeit vorherrschend war. Nun haben wir aber eine recht gute Zwischenlösung gefunden (in der Hoffnung, dass der Vorstand mitzieht), ohne horrende Summen, für Beratungsunternehmen ausgeben zu müssen.

Ha - und eine Woche Urlaub für Ende Juli/Anfang August habe ich heute bewilligt bekomment - da muss ich mir noch was Hübsches Ausdenken. Eine Reisebegleitung habe ich sogar schon. Also wer was Hübsches weiß - eine Mischung aus Wandern und Kulturellem ... Bin für Hinweise dankbar....
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Montag, 2. Juli 2007

John & Jane

Einen eigenartigen Film habe ich heute im Kino gesehen - John & Jane - eine Art Dokumentarfilm über junge InderInnen, die in Mumbai in Callcentern arbeiten, natürlich in der Nacht, wenn es in den USA Tag ist, und zwischendurch ihre englische Aussprache perfektionieren und eine Einführung ins "American Way of Life" bekommen.

Wirklich gefallen hat er mir nicht - zu langatmig die Einstellungen, zu redundant die Aussagen, zu unmöglich die Verkaufsweisen (z.B. einem 80 Jährigen noch einen neuen Telefonanbieter aufzuschwatzen) - zu begeistert die Jugendlichen auf dem Weg ihren amerikanischen Traum zu leben.

Und doch ... es ist hilfreich einen Blick in ein Callcenter zu werfen, und sich wieder einmal zu vergegenwärtigen, wer am anderen Ende der Leitung sitzt (auch wenn die deutschsprachigen Callcenter wohl nur selten am anderen Ende der Welt anzutreffen sind). Und es wird doch wieder deutlich - Callcenter sind zumeist etwas sehr miserables, egal ob man dort arbeitet, oder ob man dort anruft.
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Wenn schon nicht reisen...

Bei Treibgut entdecke ich das Geo Reisequiz - und bin von dessen Ergebnis positiv überrascht - das ist eigentlich ziemlich stimmig für so wenige Fragen -

Typ D

IHR GRÖSSTES GLÜCK UNTERWEGS:
TRÄUME LEBEN

Stress genug, deshalb darf es auf Reisen beschaulich zugehen. Das heißt aber keineswegs, dass Sie von morgens bis abends am Pool liegen oder sich nur auf der Strandmatte rekeln. Sie erhoffen sich Zeit für die Dinge, die in Ihrem Leben sonst zu kurz kommen. Ihre verborgenen Wünsche und Sehnsüchte warten darauf, auf Reisen ausgelebt zu werden. Sie wissen selbst am besten, wovon Sie träumen. Vielleicht einmal die geheimnisvollen Tempelanlagen von Angkor zu besichtigen. Oder im Herbst in Tirol zu wandern. Was auch immer, entscheidend ist, dass Sie es mit Muße tun, ohne dass Sie jemand drängt. Denn nur dann können Sie sich selbst spüren, einen tieferen Sinn entdecken, das Glück wirklich genießen.
Glückstipps für Ihre nächste Reise: Für Sie ist besonders wichtig, dass Sie mit Ihren Mitreisenden auf einer Wellenlänge schwingen. Nichts törnt Sie mehr ab, als wenn jemand mitten in einem stimmungsvollen Moment quengelt: "Können wir jetzt endlich gehen?" Oder kein Gespür für besondere Situationen entwickelt.
Ihnen gibt es besonders viel, wenn Sie auch auf Reisen einen Sinn in dem erkennen, was Sie tun. Es macht Sie glücklich, sich zu engagieren. Je nach persönlichen Vorlieben könnten Sie eine soziale Aufgabe übernehmen, im Naturschutz oder bei wissenschaftlichen Projekten mithelfen.
Suchen Sie sich eine Aufgabe aus, die zu Ihrem Hobby oder Ihren Interessen passt. Es erfüllt Sie mit Glück, dass Sie auf diese Weise ein Land besser kennenlernen als der Pauschaltourist.
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Sonntag, 1. Juli 2007

Damals - Fernsehen und Kinderangst

Bei einem Gespräch über Fernsehserien der Kindheit habe ich mich wieder zurückerinnert. Eigentlich gar nicht an die Serien, weil wir zuhause gar keinen Fernseher hatten, und ich nur jedes zweite Wochenende, wenn ich bei meinen Vater war, fernsehen konnte.

Und da gab es an einem Samstag Abend in der ZIB zwei für mich unglaubliche Meldungen hinetereinander. Ich war damals keine zehn Jahre alt und erinnere mich noch genau. Zuerst eine Frau, die einen Schwimmerekord brechen wollte, und mit einem Käfig um sich herum (Schutz vor Haien) eine große Überquerung (welche weiß ich nicht mehr). Das hat sie nicht überlebt. Und gleich danach die Meldung von einem Stuntman, der von einem Hochhaus auf eine Matte gesprungen ist, die Matte ist geplatzt, und der Stuntmen gestorben. Perfiderweise haben sie diesen Sturz gefilmt.

Danach konnte ich nicht schlafen. Immer wieder sah ich den freien Fall dieses Verrückten, der einen Rekord aufstellen wollte, und dafür mit seinem Leben bezahlen sollte. Jedesmal, wenn ich die Augen zumachte, war dieser Fall wieder da. Über gefühlte Stunden zog sich das. Irgendwann, bin ich dann ins Wohnzimmer, zu meinem Vater und Großvater gegangen, die mehr als überrascht waren, dass ich noch immer nicht schlafe, und habe mir von ihnen das Versprechen geben lassen, dass sie mich um jeden Preis davon abhalten müssten, sowas jemals zu machen.

Darauf konnte ich dann schlafen - und kann mich heute immer noch wundern, dass diese Versicherung mir soviel gegeben hat, und dass ich damals offensichtlich mir viel Schwachsinn zugetraut habe.
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Steingasse

Hier einige Eindrücke von meinem gestrigen Spaziergang, der bei mir einen wahren Fotorausch ausgelöst hat (30 Bilder in einer dreiviertel Stunde.....)

Steingasse

Steingasse

Weingeschäft

Tandlerei am Wanderweg

Antitquitäten

Türglocke
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Samstag, 30. Juni 2007

Beobachtungen

Ein Nachmittagspaziergang in der Altstadt macht mich glücklich gibt mir Ruhe und Entspannung. In der Steingasse atmet die Vergangenheit - ich packe die Kamera aus, und knipse drauf los. Ich bin ganz mit mir, in mir und bei mir, gehe vollkommen auf, in dem Gehen und Schauen und fotografieren - Ein wunderbares Gefühl - das noch Stunden anhalten wird... Wie die Fotos geworden sind, wird sich allerdings erst zeigen.

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Interessant, wenn mitten auf der Fußgängerzone, die lieben Werber für NGOs unterwegs sind - deren Methoden mich so unsäglich nerven, dass ich aus Prinzip keiner Organisation Geld spende, die mit solchen Methoden Fundraising macht. Bevor sie nämlich den ersten Standardsatz loswerden können - so wie zwei Minuten für die Menschenrechter, oder helfen sie Tiere zu schützen usw. bevor also diesen ersten Satz anfangen könne, müssen sie erst abchecken, ob ihr potentiellen Opfer überhaupt aus Österreich kommt, und somit für einen Einziehungsauftrag angefixt werden kann. Und was macht der Jüngling - er schaut mich unsicher an, wohl auch, weil ich die Kamera in der Hand habe, und fragt: "Entschuldigen Sie, sind Sie Touristin?". Kommt irgendwie nicht so gut....

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Auch interessant, wenn auch ohne Situationskomik, ist die Tatsache, dass ich seit Wochen keinen Nachfolger für mein Notizbuch finde. Ich will doch einfach nur ein spiralisiertes kleines Notizbuch, mit einem festen Deckel, und Innenblättern ohne Verzierungen. Irgendwie bilde ich mir gerne ein, dass die Produkte, die ich schön finde, immer vom Markt verschwinden.

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Und .... auch das kann einem hier passieren. Neben vielen brüllenden und besoffenen Menschen in der nächtlichen Fußgängerzone ein Chor, der auf der Straße ganz schön zu singen anfängt.....
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