Yoga

Dienstag, 1. Juli 2008

EIn Jahr Yoga - es geht weiter

Nach einem Jahr Yoga bin ich noch immer sehr begeistert. Neben zwei Stunden wöchentlich und mehr oder weniger regelmäßigen Üben zuhause, war ich sogar auf einem Yogaurlaub und mehreren Workshops. Sogar einen kleinen Text habe ich für eine Broschüre geschrieben:

Als ich vor ca. 1 Jahr angefangen habe, Yoga zu üben, ahnte ich nicht, welche Wirkung das für mich haben würde. Schon nach der ersten Stunde wusste ich, das ist etwas für mich. Es muss die Mischung aus körperlichem und seelischem Wohlbefinden sein, das absolute Versinken in die Übungen und die Meditationen, das Gefühl, dem Körper auf sanfte und gleichzeitig anregende, fordernde Weise, Gutes zu tun. Kein Wunder, dass mir nach einigen Tagen ohne Yoga etwas fehlt. Besonders gut in Erinnerung habe ich einen einwöchigen Yogaurlaub am Meer: Drei Stunden Yoga täglich zwischen Stürmen und dem rauschenden Meer – ich glaube, ich war nie nach einer Woche Urlaub so gut gelaunt und entspannt. Im bewussten und achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper erlange ich nicht nur höheres Wohlbefinden, sondern lerne über mich und mein Tun. Es ist eigenartig, wie viel von dieser Yogamatte auf den Alltag übertragen werden kann. Noch mehr überrascht mich, dass ich mich als kopflastiger Mensch darauf so einlassen kann

Dieses Monat mache ich nun bei einer Internetaktion - ein Monat jeden Tag Yoga - hoffentlich... Den Anfang habe ich heute in der früh jedenfalls gemacht. Hoffen wir, dass es so weitergeht....


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Montag, 28. April 2008

Denken über denken

Paradoxically our desire to control by description, interpretation, and consumption robs us much of the scent, taste, and beauty of life. The ability to withdraw our senses and so control the noisy mind may sound like a kill-joy but in reality it restores the pristine flavors, textures, and discoveries that we associate with the innocence and freshness of childhood. ... B.K.S. Iyengar

... lese ich heute in einem meiner Yogabücher. Ja, das kennt das Soziologinnenherz, immer alles beschreiben, analysieren, reflektieren und zerpflücken. Und zum drüberstreuen, dann am besten die Analyse selber auch noch einmal reflektieren, das habe ich in meinen Gruppentrainings gelernt. Und was nützt es? Man fühlt sich zwar sehr wissend, kann aber nicht mehr wirklich eintauchen. Das beste Beispiel vor kurzem in meinem Ägyptenurlaub. Da waren wir auf einer zweitägigen Wüstenfahrt. Der erste Tag war traumhaft - ich habe nur genossen und nicht nachgedacht. Am zweiten Tag habe ich, als alte Tourismuskritikerin angefangen die gesamte Inszenierung des Ausflugs, die Akteure, deren Rollen usw. zu analysieren. Das gesamte schöne Gefühl war einmal futsch. Übrig bleibt das Eindruck etwas durchschaut zu haben, was ziemlich eindeutig ist. Tatsächlich ziehe ich mich in dem Moment aus der Situation zurück, und beobachte und wenn man einmal damit angefangen hat, kann man damit so schnell nicht mehr aufhören....

Manchmal aber da gibt es auch diese Momente - die einfach nur gut sind, die ich dann nicht analysiere, sondern mir- wenn überhaupt- nur kurz ein inneres Lesezeichen setze, und dann wieder eintauchen kann...Diese zu vermehren ist doch ein lohnendes Ziel - auch wenn es eigentlich absurd ist darüber nachzudenken (siehe oben).
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Donnerstag, 10. Januar 2008

Yoga am Morgen

Mein Yoga hat ja vor Weihnachten ziemlich nachgelassen. Drei Wochen Dauerregen, viel Arbeit und eine dazugehörige kleine Novemberdepression haben mich dazu gebracht, das Haus, nur wenn notwendig zu verlassen, und die Yogastunden wurden zugunsten des faulen Herumliegens gekoppelt mit ganz vielen Naschereien vernachlässigt. Nun habe ich einen neuen Anlauf unternommen und mich im neuen Jahr, bei länger werdenden Tagen, für zwei Kurse in der Woche eingeschrieben.

Heute nach meiner ersten Morgenyogastunde meinte meine Lehrerin ich solle doch meine zweite Stunde in einen anderen Kurs wechseln, weil es da ein bisschen mehr Herausforderung für mich gebe. Nicht dass es derzeit keine Herausforderung wäre: aber gefreut hat es mich natürlich schon (auch wenn ich vielleicht nur Verschiebemasse für eine ausgeglichenere Kursauslastung bin...).

Die heutige Herausforderung: Der Bogen - diese Rückwärtsbeugen sind wirklich nicht ohne....
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Montag, 17. September 2007

Neutraler Geist?

Einen neutralen Geist sollen wir uns bewahren, meinte die Yogalehrerin heute - auch im Alltag nicht den negativen und nicht den positiven sondern einen neutralen.

Während ich in meiner Entspannung vor mich hin döse, spüre ich einen leichten Widerstand. Ist das nicht langweilig? Bin ich nicht die Expertin für himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt - und immer wieder, wenn ich mir vornehme ausgeglichener zu sein, spüre ich gleichzeitig, dass ich diese Hochphasen nicht missen will.

Oder auch - so angenehm ein beschauliches Leben sein kann. Ein bisschen Stress kann auch sehr gut tun. Ich freue mich (noch?), dass gerade viel zu tun ist im Büro und blühe auch ein bisschen auf, merke, dass ich unterhaltsamer nicht nur für mich, sondern auch für meine KollegInnen bin, sprühe mehr, bin kreativer und habe lustigere Assoziationen. Und produktiv bin ich dabei, beim vielen Herumchecken.

Ruhe, Gelassenheit und Augeglichenheit können etwas sehr Schönes sein und es ist mir wichtig diese immer wieder neu zu entdecken. Gleichzeitig sind auch diese Höhen und Tiefen ein Teil von mir, können mich ganz schrecklich runterziehen mich aber auch (ganz ohne Drogen !) ziemlich high machen - auch wenn es nicht immer leicht ist. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
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Freitag, 7. September 2007

Schnelle Wirkung

Na bitte - zwei Monate üben, und schon wird man zu einem "Balanced Yogi". So schnell wirkt das ;-). Die Frage ist dann nur, warum heute niemand für mich Zeit hat, an meinem Festtag.....

I'm a Balanced Yogi!

A Balanced Yogi

You love your friends unconditionally and accept them for who they are no
matter what their yoga style preference, religious beliefs, or spending habits.
You focus on the good in people and would never try to change them. Almost
everyone feels comfortable in your presence. You live your yoga. You are an
inspiration to yoga students everywhere!

Take the Yoga Journal Yoga Snob Quiz!
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Montag, 23. Juli 2007

Yoga

Ja, es macht Spass - viel Entspannung, viel Dehnen und Strecken aber auch durchaus fordernde Bewegungsabläufe - kurz vor Ende wieder eine Entspannung und zum Abschluss das Bad im Klang der Klangschalen.

In den letzten Tagen wollte ich mich dann auch im Netz zu dem Thema ein bisschen kundig machen. Vor allem im Videobereich schaut das ein bisschen mager aus. Schöne Videos in guter Kulisse sind Mangelware (ganz im Gegensatz zu anderen Sporarten - z.B. Snowboarden, wo es massenhaft schöne Videos gibt, aber da ist ja auch der Männeranteil weitaus höher - unser Kurs ist ja auch ein reiner Frauenkurs)

Hier also eines der wenigen ein bisschen ansprechenderen Videos - wie das dann ausschauen kann, wenn man es wirklich kann. Zumindest vereinzelt konnte ich Positionen (Asanas) finden, die wir auch schon kennengelernt haben.

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